[Rezension #755] „No und ich“ von Delphine de Vigan aus dem Droemer Verlag

Meine Meinung:
Lou soll ein Referat halten. Sie sucht sich ein Thema aus, das nicht ganz einfach ist.
Obdachlose junge Frauen, die auf der Straße leben und wie sie leben. Die Geschichte dahinter.
Bei der Suche trifft sie auf No, diese lebt schon lang auf der Straße. Ist immer auf der Flucht, immer auf der Suche nach einem Schlafplatz, etwas zu essen. No und sie gehen zusammen in ein Café.
Dort bestellt Lou, das was sie möchte. No spricht nur langsam von ihrem Leben. Erzählt nicht alles, manchmal verstummt sie sogar. Es ist ein sanftes aneinander gewöhnen. Lou und No treffen sich öfter. Immer trinken sie etwas zusammen. Im Café ist es warm.

Doch Lou möchte mehr tun. So überzeugt sie ihre Eltern, No aufzunehmen. Allerdings ist No von dem Leben auf der Straße gezeichnet. Sie versucht sich zu integrieren. Wird es ihr gelingen? Denn wer einmal auf der Straße war, wird nie ganz in ein normales Leben passen.

Es ist ein sehr intensives Buch. Ein junges Mädchen von 13 Jahren und ein auf der Straße lebende 18 jährige, freunden sich an. Da gibt es viele Fragen. Wie ist die Sichtweise beider? Wo sind die Unterschiede?

Lucas gefällt mir, da er zu Lou Krümel sagt und sie wirklich gern hat, auch wenn sie hochbegabt ist. Er hat eher Probleme in der Schule. Er ist loyal auch No gegenüber. Jedoch fühlt man immer mehr, die Differenzen des normalen Lebens und des Lebens auf der Straße.

Lou ist sanft, hat aber auch Angst No zu verlieren. Jedoch glaube ich, das es nie ganz einfach sein wird. No hat einfach zu viel erlebt.

No ist kaputt, ja so möchte ich es nennen. Man hat sie herum geschubst. Ihr nicht die Liebe gegeben, die sie hätte benötigt hätte. Ihre Zerissenheit ist fühlbar.

Mein Fazit:
Zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, freunden sich an. Lou versucht No zu verstehen, hinter ihre Fassade zu blicken. Mit Hilfe von Lucas, gelingt es ihr eine zeitlang. Jedoch ist da immer dieses Schweigen von No. Dieses nicht erzählen, nur andeuten. Ich empfand das Buch als intensiv. Fühlte eine tiefe Bindung zu der Geschichte. Es bleibt in Erinnerung.

Verlag : ‎ Droemer Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Hardcover

Seiten: 256 Seiten

ISBN: 978-3426198315

Veröffentlicht : 16. Februar 2009

[Rezension #754] „Fliegeralarm“ von Gerd Fischer aus dem mainbook Verlag

Meine Meinung:
Karsten Kempf und Peter Schulz, leiden unter dem Lärm den die Flugzeuge  verursachen. Die Landebahn ist in der Nähe ihrer Häuser. Verkaufen können sie nicht, da die Häuser nur noch halb so viel wert sind.

Karsten und Peter sind Nachbarn. Karsten Kempf ist ein ehemaliger Polizist. Verschiedene Vorkommnisse haben ihn  den Job gekostet. Seine Frau ist auch weg.

Kann sehr gut verstehen warum die zwei so verzweifelt sind. Peter benutzt Ohrstöpsel, trotzdem gibt es keine ruhige Minute. Außer von 23 – 5 Uhr morgens wegen dem Nachtflugverbot, das zum Glück noch existiert. 

Wenn ich mir vorstelle, das den ganzen Tag, Flugzeuge über mich hinweg donnern würden, würde ich auch rasend werden. Das ist doch nicht zum Aushalten. Auf keinen Fall.
Auch glaube ich, das der dauernde Lärm krank macht. Das wird in diesem Buch  sehr gut dargestellt. Man dreht sprichwörtlich durch. Doch wie sich wehren, was tun.

Kempf ist mir zu radikal, in seinem Tun. In seinem Schmerz und Leid, verabschiedet sich das normale Denken.

Peter Schulz ist gemäßigter, was ich gut finde. Er will was tun, aber auf eine gewaltlose Weise.

Irene ist mir sympathisch und hat ihre Prinzipien. Sie steht hinter ihrer Mutter.

Andreas hat einen wichtigen Job. Elke die selbst Polizistin ist, sollte das doch verstehen. Sie geht mir jedoch mit ihren komischen Anrufen und Aussagen tierisch auf den Nerv. Was soll das. Ich fand sie eigentlich sympathisch. Ist Rauscher ohne sie besser dran? Ich habe das Gefühl, das es so ist.

Mein Fazit:
Mir fehlt leider das Ermitteln im Team. Mir fehlt teilweise der rote Faden. Man muss den Täter, auch nicht lange suchen. Das hat mich etwas gestört. Die Spannung am Schluss, war richtig klasse
Das Thema ist dafür aktuell und beschäftigt viele Anwohner, rund um Flughäfen. Die Auseinandersetzungen  mit Elke stören mich. Armes Mäxchen.

Verlag : ‎ Mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Taschenbuch

Seiten: 244 Seiten

ISBN: 978-3944124049

Veröffentlicht : 10. November 2013

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autor Ralf Schwob im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast Ralf Schwob, der Autor eines noch unbekannten Genres. 😉

Name: Ralf Schwob

Genre:

Wenn es das Genre geben würde, müsste es „Literarischer Spannungsroman“ heißen. Fantasy dürfte das Genre sein, in dem ich wohl nie etwas schreiben werde. Außerdem schreibe ich immer wieder Kurzprosa.

Wann hast du begonnen zu schreiben?

Mitte der 1990er Jahre

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?

Wahrscheinlich die Autoren, die ich damals am meisten schätzte: Hemingway und Böll.

Was treibt dich an?

Schwer zu sagen. Ich glaube, dass die wahren Antriebe fürs literarische Schreiben unbewusster oder vorbewusster Natur und mir daher nicht zugänglich sind.

Was blockiert dich?

Ein enges Zeitkorsett, emotionaler Stress, andere Verpflichtungen.

Was benötigst du zum Schreiben?

Zeit und Ruhe.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Ich schreibe meist vormittags, gern auch schon in den frühen Morgenstunden. Überarbeiten geht eigentlich immer.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Begegnungen und Gespräche, Beobachtungen im Alltag. Aber natürlich auch Bücher, Filme, Bilder und Musik.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Dank Handy mit Diktierfunktion kein Problem, außerdem habe ich fast immer etwas zu schreiben dabei.

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Arbeitszimmer.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Meist zufrieden, aber auch immer ein wenig wehmütig, weil ich mich in der Regel fast zwei Jahre mit den erdachten Personen und ihren Konflikten beschäftigt habe.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?

Durch eine Empfehlung.

Liest du gerne selbst?

Natürlich! Lesen und Schreiben gehören für mich zusammen.

Welches Genre?

Als Buchhändler lese ich fast alles, am liebsten aber untypische Thriller und Krimis sowie Coming-of-Age-Romane der 70er und 80er Jahre.

Lieblingsautor / in:

In der Hochliteratur: Thomas Mann, Hemingway. In der gehobenen Unterhaltung: Frank Goosen, Meyerhoff. In seiner eigenen Liga: Stephen King.

Veröffentlichungen:

„Tod im Gleisdreieck“ Januar 2020

„Osthafen“ September 2024

„Nacht der Sinne“. Erscheint 2. Halbjahr 2026

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

In jeder Buchhandlung.

Wo ist deine nächste Lesung?

Kulturcafé Groß-Gerau. Buchpremiere „Nacht der Sinne“ am 4. September 2026.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?

Jedes Jahr auf der „Buchmesse im Ried“ in Stockstadt am Rhein. Meist auch auf der Frankfurter Buchmesse.

Wo findet man dich im World Wide Web?

www.ralfschwob.de

Vielen Dank Ralf, für deine kostbare Zeit.

[Interview-Reigen] Alle Interviews vom „Mainbook Verlag“ im Überblick.

10. März 2026

Gerd Fischer Verlagschef

12. März 2026

Gerd Fischer Autor

14. März 2026 

Franziska Franz

16. März 2026

Leif Tewes

18. März 2026

Andreas Roß

20. März 2026

Daniel Stenmans

22. März 2026

Robert Maier

24. März 2026

Stefan Schweizer

26. März 2026

Astrid Schwikardi

28. März 2026

Thorsten Fiedler

30. März 2026

Meddi Müller

01. April 2026

Fotos: Anja Waegele, www.amw-photography.de

Frank Schuster

03. April 2026

Tanja Bruske-Guth

05. April 2026

C.S.Steinberg

07. April 2026

Ralf Schwob

Viel Vergnügen beim Lesen und Entdecken.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autorin C.S. Steinberg im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast C.S. Steinberg, die Autorin der ersten Stunde beim Mainbook Verlag.

Name: C.S.Steinberg

Genre: Fantasy

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?

Ja, Heimat Romane 😉

Wann hast du begonnen zu schreiben?

Ich habe mit dem Schreiben begonnen, seit ich denken kann. Da ich eher ein stilles und zurückgezogenes Kind war, war es meine Art Gefühle und Gedanken auszudrücken.

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?

Nein

Was treibt dich an?

Alles, was Bücher ausmacht. Gedanken weitergeben, vielleicht auch hier und da helfen zu können, den Alltag mal vergessen, Spannung erzeugen, Emotionen, es wagen, neue Wege zu gehen.

Was blockiert dich?

Manchmal habe ich einfach keine Lust zu schreiben. 

Was benötigst du zum Schreiben?

Ruhe, Musik

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Nein, mit Familie, Kind und Arbeit, geht das auch nicht.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Die Menschen selber, das Leben. Ich mag es, aus mir selber herauszutreten und andere Menschen zu betrachten, Ihre Beweggründe, ihre Gedanken, ohne darauf Einfluss zu nehmen. Sie wirken zu lassen.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Ich schreibe nichts auf. Ich denke immer, wenn ich es wieder vergesse war es entweder noch nicht der richtige Zeitpunkt, oder nicht relevant gerade. Gutes, kommt von alleine wieder.

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Arbeitszimmer. Dort ist mein Wohlfühlraum. 

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Stolz, dann auch die Frage, habe ich an alles gedacht. Ein bisschen Wehmut, weil man auch Abschied nimmt, aber auch Freude auf Neues.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?

Ich bin die erste Autorin die damals von Herrn Fischer unter Vertrag genommen wurde. Ich hatte einen Lektor damals gesucht, da ich für Privat meine erste Geschichte drucken lassen wollte. (Für meine Eltern und nur für mich).

Herr Fischer bewarb sich als Lektor und die Chemie passte auf Anhieb. Man muss ehrlich sein, niemand tritt einem Autoren so nahe, wie der Lektor. Denn es steckt viel Herzblut in jeder Geschichte. Er sagte damals zu mir, das geht nicht, dass die Geschichte in der Schublade liegen soll und so wurde ich seine erste Autorin 😃

Er hat einen erheblichen Teil dazu beigetragen, dass ich schreibtechnisch dort stehe, wo ich heute bin. Mit jedem Lektorat lernte ich dazu. Es war immer eine Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche 😉

Liest du gerne selbst?

Absolut. 

Welches Genre?

Dazu auch FAST alle Richtungen. Ich liebe es mich geschichtlich zu informieren, oder mal Krimis zu lesen, Horror, Fantasy, einfach alles. Selbst Lyrik/Dichtung. Meine Buchsammlung im Regal würde für manch Aussenstehenden, wohl sehr merkwürdig aussehn 😉

Lieblingsautor / in:

Da ich so breit gefächter bin, gibt es keinen einzelnen, sondern viele, wo jeder seinen Bereich hat, den ich spannend und faszinierend finde.

Veröffentlichungen:

2025 – Schattenpfade – Im Zeichen des Vigil – Der Zweite und somit letzte Teil der Fantasy Saga um die Alte Welt und ihren Magiern. (Diese besteht aus 6 fertig gestellten Büchern)

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

Überall wo es Ebooks und Taschenbücher gibt.

Wo ist deine nächste Lesung?

Aktuell sind noch keine geplant, aufgrund bisher privater Umstände und da ich an einem komplett neuen Fantasy Projekt arbeite, aber gerne können wieder Anfragen gestellt werden.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?

Dieses Jahr ist es schwierig, aufgrund privater Umstände. Ich hoffe das im nächsten Jahr, wieder ändern zu können.

Wo findet man dich im World Wide Web?

Unter www.cssteinberg.de die Seite ist so bunt, wie ich, und manchmal schaffe ich es auch, sie zu aktualisieren 😉

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de 

Vielen lieben Dank Constanza, für deine kostbare Zeit.

[Rezension #753] „Paukersterben“ von Gerd Fischer aus dem Mainbook Verlag

Meine Meinung:

Andreas Rauscher ermittelt wieder.

Seine Lebensgefährtin Elke, ist mit dem kleinen Rauscher zu Hause. Natürlich wäre er da lieber. Wer kann es ihm verdenken.

Ein Lehrer wird ermordet. Ein Video taucht auf. Dennis will sich rächen, weil er der Freund von Karla ist. Auf den sie sich immer verlassen sollte, aber die Beziehung ist etwas seltsam.

Viele Verdächtige, müssen vom Team befragt werden. Der Hergang des Todes des Lehrers ermitteln. Was nicht einfach ist, vorallem weil viel geschwiegen und verschwiegen wird. Niemand sagt wirklich, was geschehen ist. Jeder hält sich bedeckt. Das ist natürlich für Andreas Rauscher und sein Team extrem schwierig.

Die Befragungsliste ist lang. Frau Fried, Frau Adam, Frau Huber, Herr Arnold, Herr Martin, Frau Gettermann, dann noch Erik und die ehemaligen Freundinnen von Karla. Da ist guter Rat teuer.

Karla ist für mich eine schwierige Person, ich verstehe sie nicht wirklich. Dennis möchte Karlas Freund sein, aber sie ist davon nicht begeistert. Er ist auf jeden Fall rettungslos verliebt.

Undursichtig ist mir die Lehrerschaft. Anscheinend hatten viele mit dem ermordeten Lehrer, mehr oder minder intensiven Kontakt. Doch der Getötete hatte sein Herz an jemanden verloren, der nicht unter ihnen war. Er wurde genauso intensiv zurückgeliebt. Was mich etwas tröstet, die Person aber nun leiden lässt. Hoffe sie schafft es, das zu verarbeiten.

Es ist wirklich ein Tohuwabohu. Dieser Fall fordert einem Alles ab. Zum Verrückt werden. Denn man steigt nicht durch. Verschiedene Aussagen, lassen mich zwei Personen verdächtigen, doch sind sie es wirklich?

Gerd Fischer hat dieses Fall so konstruiert, das man bis zum Schluss zwar verdächtigt, aber keine Ahnung vom Täter hat. Wirklich gelungen.

Mein Fazit:

Kein einfacher Krimi, denn die Aufklärung ist mehr als schwierig. Viele Verdächtige, die mit dem Getöteten zu tun hatten. Rauscher ist auf seiner Spur, denn er hat einen Geruch wieder erkannt. Die Suche nach dem Mörder, wird brandgefährlich. Ihr dürft gespannt sein. Das Chaos und die langsame Auflösung, denn es wird alles Schritt für Schritt klarer, hält die Spannung hoch. Der nächste „Rauscher“ Krimi liegt schon bereit.

Verlag : ‎ Mainbook Verlag

Sprache : ‎ Deutsch

Format : ‎Taschenbuch

Seiten: 276 Seiten

ISBN: ‎978-3981357189

Veröffentlicht : 1. September 2012

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autorin Tanja Bruske im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast Tanja Bruske, die Autorin der Schlüssel.

Name: Tanja Bruske – „bürgerlich“ Tanja Bruske-Guth, und ich schreibe auch als Lucy Guth – aber bei Gerd bin ich Tanja Bruske 🙂

Genre: Bei Mainbook historische Fantasy-Krimis mit Lokalbezug: die Kinzigtal-Trilogie, die Reihe „Schlüssel der Zeit“ und der Kurzgeschichtenband „Raben-Stephan & Co“. Außerdem schreibe ich Science Fiction für Perry Rhodan und die Bastei-Serie Maddrax

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?
Ich könnte und wollte keine Biografien schreiben.

Wann hast du begonnen zu schreiben?
Bereits im Grundschulalter

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?
Meine Eltern – die ersten Geschichten entstanden auf der alten Schreibmaschine meines Vaters.

Was treibt dich an?
Der Wunsch, eine Geschichte in die Welt zu entlassen.

Was blockiert dich?
Nix – höchstens, dass mein Tag zu wenig Stunden hat.

Was benötigst du zum Schreiben?
Einen Laptop.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?
Nein. Ich schreibe, wenn ich Gelegenheit dazu bekomme. Das kann vormittags sein, wenn meine Kinder in der Schule sind und ich nicht im Brotjob arbeiten muss, das kann aber auch nach der Arbeit abends sein, wenn alle anderen im Haus schon schlafen.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?
Lesen. Ich lese unheimlich viel, das bringt mich oft auf Idee, wie ich etwas anders erzählen würde.

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?
Ich tippe sie in die Notizen meines Iphones.

Wo schreibst du am liebsten?
Auf der Couch oder im Garten.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?
Zufrieden und tatendurstig, weil das nächste Projekt meist schon wartet.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?
Ich habe Gerd für unsere Zeitung interviewt. Und ihm dann selbst ein Manuskript geschickt.

Liest du gerne selbst? Welches Genre?
Vor allem Fantasy, Science Fiction, Thriller, Horror und historische Romane. Und berufsbedingt Kinder- und Jugendbücher.

Lieblingsautor / in:
Diana Gabaldon, Kerstin Gier, Terry Pratchett

Veröffentlichungen:

Der neue „Schlüssel“ kommt demnächst.

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?
Soweit ich weiß, überall. Aber die Buchhandlung Büchermeer und die Thalia in Hanau haben glaube ich meist welche da und müssen nicht bestellen.

Wo ist deine nächste Lesung?
Ich bin im Mai auf der Colonia Con unterwegs und werde da ein Panel zum Thema „Schreiben in allen Zeiten: Historischer Roman trifft Science Fiction” machen – und da auch aus dem Raben-Stephan lesen.

Kann man dich auch auf einer Messe treffen?
Ich war gerade in Leipzig und werde sicher auch auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs sein. In Frankfurt aber vor allem auf der BuCon.

Wo findet man dich im World Wide Web?
www.tanjabruske.de

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de.

Vielen lieben Dank Tanja, für deine kostbare Zeit.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autor Frank Schuster im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast, der vielseitige Autor Frank Schuster.

Fotos: Anja Waegele, www.amw-photography.de

Name: Frank Schuster

Genre: Ich bin nicht auf ein spezielles Genre fixiert. Mein Romane sind sogar oft Genremixes. Der Klima-Thriller „Odenwald“ zum Beispiel mixt Krimi mit Wissenschaftsroman und enthält Science-Fiction-Elemente.

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?

Bin offen für alles.

Wann hast du begonnen zu schreiben?

Als Schüler.

Gab es jemanden, der dich dazu animierte?

Die ganzen Bücher, die ich begeistert verschlungen habe.

Was treibt dich an?

Meine Fantasie spielen zu lassen, Handlungen und Welten zu erschaffen, Botschaften mitzuteilen.

Was blockiert dich?

Nicht genügend Zeit zu haben.

Was benötigst du zum Schreiben?

Zeit und Ruhe – um die ganzen Ideen, die einfach nicht aufhören wollen zu sprudeln, auch auf Papier bringen zu können.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit?

Das ergibt sich spontan, gerade wie es so passt.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Offenheit, Neugierde, Lesen, Recherchieren, Nachdenken, Fantasieren, Diskutieren …

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Schnell aufnotieren oder sie im Kopf behalten – für spätere Verwendung.

Wo schreibst du am liebsten?

An meinem Schreibtisch.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Zufrieden. Und froh darüber, das nächste Projekt angehen zu können, das schon längst ungeduldig in der Warteschleife steht.

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden?

Über einen Artikel, den ich zum Start des Verlages für die Frankfurter Rundschau geschrieben habe.

Liest du gerne selbst?

Sehr, sehr gerne. Seit ich Lesen kann.

Welches Genre?

Kreuz und quer, bin nicht festgelegt. Qualität geht bei mir vor Genre-Fixierung.

Lieblingsautor / in:

Franz Kafka.

Veröffentlichungen:

„Büchner Sixty-Nine“, ein Coming-of-Age Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht.

„Odenwald“ Klima-Thriller.

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben?

Im Buchhandel, in Online-Shops, auf Buchmessen, bei meinen Lesungen.

Wo ist deine nächste Lesung?

Derzeit ist keine geplant.

Wo findet man dich im World Wide Web?

www.frankschuster.blog

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de

Vielen Dank Frank, für deine kostbare Zeit und die Korrektur.

[Autoren-Interview] 15 Jahre Mainbook Verlag: Autor Meddi Müller im Interview

42 Autorinnen und Autoren setzen ihre großartigen Ideen, ihre Kreativität in wunderbare Bücher um. Viele davon durfte ich lesen. Der Verlagschef Gerd Fischer ist die Seele des Ganzen, der Antrieb des Verlags und vor allem, ein herzensguter Mensch. Hier nun stelle ich euch die wundervollen Autorinnen und Autoren vor, die in diesem Verlag ihre Heimat gefunden haben.

Heute zu Gast, Autor Meddi Müller, der neben seinem tollen Beruf des Feuerwehrmanns, vielseitig kreativ unterwegs ist. Meine Hochachtung hat er.

Name: Meddi Müller

Genre: vielfältig.

Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest? 

Ich fühle mich in allen Genres heimisch, da ich auch in meinen Kurzgeschichten sehr viele davon bediene. Allerdings kann ich mit Dark Romance wenig bis gar nichts anfangen. 

Wann hast du begonnen zu schreiben? 

Ziemlich genau zur Jahrtausendwende.

Gab es jemanden, der dich dazu animierte? 

Mein schlechtes Deutsch in Schriftform.

Was treibt dich an? 

Das Erzählen von Geschichten und Unterhalten von Menschen.

Was blockiert dich? 

Meine eigene Bequemlichkeit.

Was benötigst du zum Schreiben? 

Meinen Laptop.

Hast du einen genauen Tagesablauf, für deine kreative Zeit? 

Da ich im Schichtdienst bin, habe ich tagsüber sehr viel Zeit, die ich zum Schreiben nutze. Einen genauen Tagesablauf gibt es aber bei mir nicht. Ich schreibe, wenn ich den Drang dazu spüre.

Was hilft deine Inspiration und Ideen zu beflügeln?

Alles! 

Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?

Wenn sie gut sind, bleiben sie mir im Gedächtnis, falls nicht, waren sie nicht gut genug. 

Wo schreibst du am liebsten?

In meinem Studio.

Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?

Zufrieden, erleichtert und voller Vorfreude auf das nächste Projekt. 

Wie bist du auf den Mainbook Verlag aufmerksam geworden? 

Gerd und ich kennen uns schon sehr lange. Wir haben uns damals über Frank Demant kennengelernt, der dann mein erster Verleger wurde. Seitdem ist der Kontakt nie abgerissen. Es war nur logisch, dass wir eines Tages zusammen Bücher machen.

Liest du gerne selbst? 

Jeden Tag!

Welches Genre? 

Am liebsten Thriller und Krimis.

Lieblingsautor / in: 

Stephen King

Veröffentlichungen 2025 / 2026:

„Der Weg nach Sevilla“ und „Dies Das Ananas“.

Wo kann man deine Bücher, außer auf der Verlagsseite, käuflich erwerben? 

Auf meiner Homepage, bei meinen Lesungen und in jedem Buchladen. 

Wo ist deine nächste Lesung? 

19. Mai 2026

Die Macht der Worte

Haus am Dom – Giebelsaal

Gast: David Ungereit

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt frei

*********************************

30. September 2026

Die Macht der Worte

Haus am Dom – Giebelsaal

Gast: Peter Diemer

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt frei

Kann man dich auch auf einer Messe treffen? 

Eigentlich bin ich immer auf allen Messen, die im Rhein-Main Gebiet stattfinden, solange es mein Dienstplan zulässt.

Wo findet man dich im World Wide Web?

www.meddimueller.de

Den Mainbook Verlag findet ihr unter www.mainbook.de 

Vielen lieben Dank Meddi, für deine kostbare Zeit.

[Mainbook Verlag] Rezensionen auf einen Blick ab 2018

Seit ich das Glück hatte, den Mainbook Verlag, das war 2018 für mich zu entdecken, kann ich nicht mehr ohne diese Bücher. Seit damals tauchen sie fast in jedem Jahr, auf meinen Lesechallenges auf. Hier nun alle in einer Zusammenfassung.

17.10.2018

20.10.2018

08.11.2019

12.01.2020

02.11.2022

02.06.2024

28.10.2024

29.10.2024

04.01.2025

14.06.2025

28.06.2025

12.07.2025

07.08.2025

27.10.2025

06.11.2025

17.12.2025

Gerade lese ich von Gerd Fischer „Abgerippt“

Bleibt gespannt, es werden noch viele folgen.

Gaaanz sicher. 🥰