Bettina Lippenberger wurde im Jahre 1974 in Ravensburg geboren. Von Geschichten fasziniert, die anfänglich von Pferden handelten, dann aber ins kriminalistische Genre wechselten, begann sie davon zu träumen auch Bücher zu schreiben. Eigene Geschichten zu erzählen. Sie probierte sich erst in Kurzgeschichten aus, die in Anthologien Platz fanden. Der Kinderbuchbereich begann ihr eine Herzensangelegenheit zu werden. Kinder das Lesen näher zu bringen. So entstand ihre eigene Kinderbuch Reihe. "Krümelchen und seine Freunde entdecken die Welt". Die Auskopplung für die Gewaltopferhilfe Wien schrieb sie unentgeltlich und wurde dafür als "Autorin gegen Gewalt" ausgezeichnet. Nicht nur die Auskopplung "Krümelchen und seine Freunde in Wien" sondern auch Band 1 wurden ins englische übersetzt. "Der Hörwerker" Oliver Bokern, seines Zeichens Schauspieler und Regisseur aus Berlin, setzte Band 1 außerdem in ein wunderbares Hörbuch um.
Neueste Veröffentlichungen sind:
"Muridae - mein Leben als Maus"
"Momentaufnahmen - Gedichte und mehr"
Bald erscheint ihr erster Australien Roman.
Ein Krimi wird nächstes Jahr folgen, wie eventuell auch Band 4 der Kinderbuchreihe.
Verlage in denen sie veröffentlicht hat:
Piepmatz Verlag
Karina Verlag Wien
Traumschwingen Verlag
Ich heiße Stefan Lange und bin Baujahr 1965, Deutsch-Schweizer und zwischen beiden Ländern pendle ich hin und her. Dass ich einmal ein Buch schreiben würde, aus dem ein Theaterstück entsteht oder Protagonist einer YouTube-Serie, hätte ich mir niemals vorstellen können. Eigentlich sah alles nach einer internationalen Business-Karriere aus, doch das Schicksal hatte anderes mit mir vor …
1. Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Schreiben wurde für mich zur Überlebensfrage. Hört sich dramatisch an, war es auch. Nach einer schweren Lebenskrise und einem Leben in tiefsten Depressionen, motivierte mich eine gute Freundin dazu, therapeutisch Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Therapeut war so schockiert von meinem Zustand, dass er trickreich meinte, ich sollte ihm die Geschichte, die mir widerfahren ist, einmal aufschreiben. Das setzt enorme Energien in mir frei und ich habe mich über 6 Wochen lang zurück ins Leben geschrieben. Nachdem ein Teil der selbstzerstörerischen Energie abfließen konnte, war ich überhaupt erst therapiewillig.
2. Was treibt dich an?
Der Gedanke, dass ich nicht eher Ruhe gebe, bis die ganze Welt meine Geschichte kennt. Außerdem gibt es im Bereich der Entstigmatisierung und Aufklärung noch viel zu tun.
3. Was blockiert dich?
Ich mich selbst. Als Manisch-Depressiver stehe ich mir oft selbst im Weg. 4. Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?
Meist gut. Dann freue ich mich, wenn ich das Projekt (egal, was es ist) zu Ende gebracht habe und dann wünsche ich mir, dass ich wieder genug Motivation für neue Projekte generieren kann.
5. Hast du einen genauen Tagesablauf zum Schreiben?
Nein, schreiben oder an Projekten arbeiten kann ich zu jeder Tageszeit. Sehr effektiv bin ich in den frühen Morgenstunden.
6. Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?
Ich habe immer ein Notizbuch dabei.
Zur Not zeichne ich Gedanken per Smartphone auf.
7. Woher kommen deine Ideen?
Meist aus dem Kopf 😉 – aber die Quelle der Inspiration liegt überall:
Begegnungen, Berichte, Gespräche oder Geistesblitze, wenn ich allein bin.
8. Wo schreibst du am Liebsten?
Am liebsten zu Hause am PC. Ich liebe das 10-Finger-Blindsystem und wenn ich Gedanken in den PC hacke, ist das Klackern der Tasten für mich wie Meditation. 9. Was benötigst du zum Schreiben?
Mindestens einen Stift und ein Blatt Papier, gern auch einen PC.
Ohne das könnte ich ja nicht schreiben.
10. Machst du eine Schreibpause im Jahr?
Ich bin kein Schriftsteller und habe bislang ja nur ein Werk veröffentlicht. Daraus sind mehrere verschiedene Projekte (Produkte) entstanden. Ich beschäftige mich also regelmäßig damit und meiner „Mission“. Die kennt keine Pause und von daher gibt es eigentlich keine Schreib- oder Projektpause.
11. Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?
Leider kann ich mit Fantasy-Geschichten nichts anfangen. Harry Potter etc. ist nicht so meins, obwohl ich mich deshalb nicht als phantasielos bezeichnen würde.
12. Liest du gerne selbst?
Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit zum Lesen. 13. Welches Genre?
Ich lese gern Thriller und Science-Fiction.
Das Universum fasziniert mich ungemein.
14. Was möchtest Du deinen Lesern oder baldigen Lesern noch mitteilen?
Ich erweitere die Antwort um den Begriff Zuschauer, denn die 60-teilige YouTube-Serie »Komm, lieber Tod« baut auf dem Buch auf. Ich freue mich über jeden Austausch mit Lesern und Zuschauern und hoffe, dass ich mit meiner Geschichte Menschen erreichen kann.
Wer mein Buch kennenlernen möchte, dem lese ich in 19-YouTube-Folgen auf meinem Kanal »Lange liest aus SUICIDE« an den Original-Handlungsorten vor: in 3 Ländern und an über 70 Locations.
»Suicide – Drei Monate und ein Tag«, 2014, ISBN: 9783956810794
‚Ich spürte Wärme. Langsam erwachte ich aus diesem Traum, der mir seltsam bekannt vorkam und öffnete die Augen …‘
Sevilla in den 1990ern. Stefan widerstreben Karrieretreppen, er sieht seine nächste Station in Spanien. Leichtigkeit, Sonne in seinem Leben, Streifzüge durch die Stadt. Und ganz nah bei sich, in der Residenz entdeckt er eine ganz besondere Sehenswürdigkeit: Susanne.
Ist sie genau die Eine? Es beginnt eine Sevillana der besonderen Art: Leidenschaft, Gleichklang und Gegentakt. Aus sinnlichem Tanz wird bitterer Ernst. Ein altes Trauma reißt einen Abgrund auf.
In einer tagebuchartigen Rückblende erzählt Stefan Lange die Geschichte einer passionierten Liebe, eines Lebens zwischen Manie und Depression. Die Sprache besticht durch Klarheit; schonungslos offen, zynisch-brutal und sehnsüchtig-hoffnungsvoll zugleich rührt der Autor mit Suicide an ein Tabuthema.
Nicht nur in TV- und Radiointerviews, sondern darüber hinaus auch mit Lesungen in Fachkreisen engagiert sich der Deutsch-Schweizer Stefan Lange in der Suizidprävention.
‚Denn der erste Schritt um Suizide zu verhindern, ist das Thema offen anzusprechen und es dadurch aus der Tabu-Zone zu holen.‘
Manchmal ist das Glück nur einen Flügelschlag entfernt.
Ein wunderbarer Roman über die Kraft der wahren Liebe. Eine magische Geschichte voll Wärme und Zärtlichkeit.
Die achtjährige Jane ist ein einsames kleines Mädchen. Denn ihre Mutter Vivienne, eine erfolgreiche Broadway-Produzentin, hat nichts anderes im Kopf als ihre Karriere und ihre Liebschaften. Glücklicherweise gibt es aber jemanden, der Jane zur Seite steht – ihr treuer Freund Michael. Zwar ist Michael für alle anderen Menschen unsichtbar, aber deshalb ist er Jane nicht weniger nahe. Ihm vertraut sie ihre Nöte und Sorgen an, mit ihm teilt sie alle Geheimnisse. An ihrem neunten Geburtstag muss Michael sie jedoch verlassen, so will es ein ehernes Gesetz, und die beiden dürfen sich nie mehr wiedersehen.
Dreiundzwanzig Jahre später: Jane führt ein hektisches Leben als Mitarbeiterin in der Produktionsfirma ihrer Mutter. Auch die Beziehung zu ihrem Freund Hugh, einem ambitionierten jungen Schauspieler, ist nicht glücklich, denn Hugh ist weniger in Jane verliebt als in ihre Kontakte zur Medienwelt. Doch dann trifft Michael eines Tages zufällig die unglückliche Jane und ist sofort tief bewegt. Darf er das Gesetz brechen und sich ihr wieder nähern? Darf er ihr helfen? Und gibt es Raum für eine Liebe, die keine Schranken gelten lässt?
(Quelle: amazon)
Meine Meinung:
Jane mit 8 Jahren, süß und freundlich, aber schon jetzt leidet sie unter der Mutter. Ihr kann sie nichts Recht machen. Auch 23 Jahre später, muss sie ihr eigenes Ich unterdrücken. Doch sie hatte mit 8 Jahren einen Begleiter, der sie mit 9 Jahren verließ. Vergessen allerdings, kann Jane ihn nicht. Obwohl es anders sein sollte.
Michael ihr imaginärer Freund und Jane kommen abwechselnd zu Wort. Jeder hat seine Gedanken und Gefühle. Michael weiß nicht warum sich so viel verändert. Es geschehen Dinge, die einem wie ihm, normalerweise nicht passieren. Beide sind sympatisch und gehen einem mit ihren Einblicken, die der Autor uns gewährt, ans Herz. Es gibt aber auch Figuren die man nicht leiden kann. Von vornherein kann ich die Mutter und Hugh abslout nicht leiden. Mehr noch, Hugh ist ein Schleimer und nur auf sich bedacht. Er lügt wenn es ihm in den Kram passt. Ihre Mutter ist eine Hexe. Herrscht und alle müssen sich unterordnen. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und ein wahrer Page Turner. Sie berührt, lässt einen oft denken, wenn ich jetzt einschreiten könnte. Dem ein oder anderen einen Tritt geben, oder einfach mal der Mutter den Mund verbieten. Ja, das wäre es. Aber genau das macht die Geschichte aus. Man fühlt sich miteinbezogen. Nicht von außen schaut man zu, sondern schaut sich das genauer an. Oftmals tauchten Bilder während des Lesens auf. Was das Lesen noch intensiviert.
Mein Name ist Kathleen Stemmler und ich wurde 1979 im wunderschönen Erzgebirge in Sachsen geboren. Bis auf einige kleine Ausreißer habe ich immer hier gelebt und werde dies wohl auch immer tun. In der Beziehung sind die Erzgebirger eigen, uns bringt nichts so leicht von der Heimat weg- 🙂
Ich habe nach dem Abitur einen klassischen Ausbildungsberuf gelernt und dabei das Glück gehabt, dass es sich dabei um meinen Traumberuf gehandelt hat: Hotelfachfrau. Mittlerweile bin ich Hotelmeisterin und Betriebswirtin und bin mit Leib und Seele in der Erwachsenenbildung tätig.
1. Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Das ist eine schwierige Frage. Aber eigentlich auch nicht. Denn ich schreibe, seit ich schreiben kann. Das soll ganz konkret heißen, dass ich bereits in der ersten Klasse meine erste Geschichte zu Papier gebracht habe.
Es gab dann immer mal wieder Unterbrechungen, bis ich dann 2011 mein erstes Buch veröffentlicht habe: Wandel. In der Zwischenzeit sind weitere Veröffentlichungen hinzugekommen, unter anderem ein Fachbuch und verschiedene Anthologien.
2. Was treibt dich an?
Mein Kopf bzw. meine Gedanken. Damit meine ich, dass sich in meinem Kopf eine Idee oder manchmal auch nur ein Satz festsetzt. Und der Gedanke oder Satz muss raus, sonst zerreißt es mich. Das mag jetzt sehr theatralisch klingen, aber jeder von Euch kennt doch das Gefühl, wenn die Gedanken kreiseln und man einfach nicht zur Ruhe kommt. Etwas anderes ist es bei mir auch nicht.
Daher fallen mir auch Auftragsarbeiten relativ schwer, denn meine Gedanken wollen sich einfach nicht in ein Raster pressen lassen. Aber hier befinde ich mich in einem Lernprozess und auf dem Weg der Besserung.
3. Was blockiert dich?
Im Großen und Ganzen der Alltag und ich mich damit selbst. Ich finde, nachdem ich den ersten Gedanken niedergeschrieben habe, immer wieder Ausreden, warum ich jetzt gerade nicht schreiben kann. Ich bin ein Meister im Prokrastinieren. 4. Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?
Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt.
Ich bin einmal total erfreut, dass ich fertig bin bzw. dass die Geschichte zu Ende erzählt ist. Aber ich falle auch irgendwie in ein kleines Loch. Das positive Gefühl überwiegt jedoch immer. 🙂 5. Hast du einen genauen Tagesablauf zum Schreiben?
Das wäre zu schön, um wahr zu sein.
6. Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?
Ich habe immer ein kleines Notizbuch und mehrere Stifte einstecken. In der Regel benötige ich diese aber gar nicht, denn gute Ideen bleiben im Kopf, bis ich zu Hause bin, ansonsten war es keine gute Idee.
7. Woher kommen deine Ideen?
Wenn ich das nur wüsste…
Nein, ehrlich, ich weiß es wirklich nicht.
8. Wo schreibst du am Liebsten?
Da ich schon aus beruflicher Sicht einen Schreibtisch zu Hause habe, nutze ich diesen natürlich auch um zu Schreiben. Ausnahmen gibt es da aber im Sommer, da sitze ich gern mit dem Laptop im Garten. 9. Was benötigst du zum Schreiben?
Ich brauche einen freien Kopf. Und meinen PC. Vor allem das erste ist ganz wichtig. Wenn ich mit den Gedanken noch auf Arbeit bin, mache ich meist die aktuelle Datei auf dem Rechner an, stiere den Monitor eine Weile an und mache dann die Datei wieder zu.
Sehr gern schreibe ich auch mit Musik, eigentlich nur. 10. Machst du eine Schreibpause im Jahr?
Manchmal gezwungener Maßen, wenn der Kopf leer ist. Aber geplant habe ich das noch nie.
11. Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?
Chicklit und ähnliche Themen. Irgendwie kann ich nicht mit, sagen wir, positiven Themen auf dem Papier umgehen.
12. Liest du gerne selbst?
Oh ja, ich bin ein Büchernarr. 13. Welches Genre?
Querbeet, ich bevorzuge allerdings Thriller und Horror á la King. Wobei mein absolutes Lieblingsbuch bzw. meine Lieblingsreihe Harry Potter ist. Ich verneige mich von J. K. Rowling, und bin mehr als nur ein wenig beeindruckt, welch eine fantastische Welt sie geschaffen hat.
14. Was möchtest Du deinen Lesern oder baldigen Lesern noch mitteilen?
Traut euch. An unbekannte Geschichten, an euch noch unbekannte Autoren und vielleicht auch an euch noch unbekannte Schreibstile. In einem Gedicht kann genauso viel Inhalt stecken wie in einem Roman.
Und unterstützt Autoren mit eurem Feedback. Alle mir bekannten Autoren, mich eingeschlossen, freuen sich über eine Rückmeldung zu einem Text, einem Buch oder zum Autor selbst. Sei es über Amazon oder über Facebook. Sei es auch einer Buchmesse oder über eine persönliche Nachricht. Nur so können wir uns für euch weiter entwickeln.
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Wer mehr von der Autorin der ungewöhnlichen Mischung,
Höllenmäßiger Besuch …
Kampf gegen innere und äußere Geister …
Bedrohung der Menschheit … oder nur eines Einzelnen.
Finden Sie heraus, was das Jenseits vom Diesseits unterscheidet. Lernen Sie die Möglichkeiten eines Ifrits kennen. Mieten Sie sich zur Abwechslung mal einen Körper. Tauchen Sie ein in die Abgründe der menschlichen Seele, leben und leiden Sie mit.
Bloody Qindie präsentiert erneut deutsche Dark Fantasy Kurzgeschichten mit Gänsehautfeeling.
10 Qindie-Autoren nehmen Sie mit in die Abgründe ihrer Fantasien, denen eines gemeinsam ist: Sie alle sind „Besessen“.
(Quelle: amazon)
»Gedankenwirbel«, 2016, ISBN: 9783844243116
Fünf Jahre nach meinem Erstling WANDEL hat sich meine Welt weiter entwickelt. Verschiedenste Gedanken durchströmten mein Hirn und haben nun den Weg aufs Papier gefunden. Zum Teil sind diese verrückter als damals, zum Teil verwirrende, aber auch ein wenig liebevoller. Aber nur ein ganz wenig liebevoller. Tauchen Sie mit mir gemeinsam in meinen Kopf ein.
(Quelle: amazon)
»Neues vom Alltag«, 2012, ISBN: 9783844240443
Der Alltag. Jeden Tag das Selbe und doch immer wieder verschieden. Auf unterschiedliche Weisen beschreiben in diesem Buch drei Autoren ihre Sichtweisen zum Alltag, ihre Einstellungen, ihre Wünsche, und auch ihr Leben.
Lesen Sie von den den Wirrungen und dem Alltäglichen. Lassen Sie sich entführen.
(Quelle: amazon)
»Kompaktes Ausbilderwissen für Fachwirte«, 2012, ISBN: 9783844225594
Fachlich, sachlich und persönlich geeignete Ausbilder werden in Unternehmen eingesetzt, um den Unternehmensnachwuchs berufsbildgerecht auszubilden. Dabei spielt neben der Durchführung von Lehrunterweisung auch die Organisation und Verwaltung der Ausbildung ein große Rolle. Fachwirte jeglicher Fachrichtung bringen schon viel Wissen in Bezug auf die Personalentwicklung mit. Daher können sie sich laut Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) von Teilen der Prüfung befreien lassen. An diesem Punkt setzt die Autorin mit dem Buch an. Denn nach der Lektüre dieses Buches sind sie dann nicht nur in der Lage, die Abschlussprüfung nach der Ausbildungs-Eignungsverordnung (AEVO) erfolgreich abzulegen. Auch dem praktischen Einsatz als Ausbilder im Unternehmen steht nichts mehr im Wege.
(Quelle: amazon)
»Wandel«, 2011, ISBN: 9783844203998
Dieses Buch ist eine Zusammenfassung verschiedenster Gedanken, aneinander gerückt zu Zeilen, gepresst auf eine Seite, schön zu lesen.
Lange Zeit waren die Taxifahrerin Dagmar und der Polizist Pit nur gute Freunde und wohnten als Nachbarn Tür an Tür. Als ein Paar aus ihnen wird und Dagmar von einer baldigen Hochzeit träumt, nehmen die Schatten ihrer Vergangenheit wieder Gestalt an. Ist es pure Einbildung? Sind es nur dumme Zufälle oder ist sie tatsächlich in Gefahr? Wem kann sie noch trauen?
(Quelle: amazon)
Meine Meinung:
Dagmar „Daggi“ möchte Pit ihren Freund bald heiraten. Doch die alten Geschichten, die Kindheitserinnerungen kommen ihr in die Quere.
Leicht paranoid kommt sie mir vor. Aber wahrscheinlich, weil ich Band 1 nicht kenne. Würde ich ihre Vor-Geschichte gelesen haben, wäre es einfacher mich in sie hineinzuversetzen.
Dafür wäre vielleicht am Anfang des Buches,
eine kurze Info aus Band 1 hilfreich gewesen.
Pit der Polizist, der sich um seine Zukünftige heftige Sorgen macht. Hat nicht sehr viel Ahnung von Daggis früherem Leben. Alles in allem öffnet sich die Geschichte nur langsam. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut gewählt sind die verschiedenen Schriften für Daggi und Pit, je nachdem wer was gerade erlebt. Ich mag Martha sehr gerne und auch viele der anderen Protagonisten sind mir sympathisch. Was ich allerdings nicht verstehe, warum am Schluss Pit doch wieder vom Fall abgezogen wird. Warum gegen den Vater von Daggis nicht bis zu Ende ermittelt wird. Kommt da noch ein Band? Auch wird nicht aufgelöst, was Daggi nun wirklich erlebt hat. Obwohl es kurz angerissen wird.
Ich würde ihr raten, Pit endlich alles zu erzählen.
Der Musikmanager Peter Maletzke wurde in seiner Wohnung mit einer Designer-Türklinke ermordet. Hauptkommissar Bienzle macht in diesem Fall nicht nur Bekanntschaft mit der schmutzigen Musikbranche. Eines Tages stellt er fest, dass ohne sein Wissen ein Fremder in seiner Wohnung übernachtet hat.
(Quelle: amazon)
Meine Meinung:
Ein Mann wird mit einer Türklinke ermordet. Die Suche nach seinem Mörder gestaltet sich schwierig. Mehr als verwirrend. Carmen Esteban will helfen, sie kommt aus Spanien. Doch es kommt anders. Gächter schwört Rache.
Bienzle ist das absolute Orginal.
Die schwäbische Mundart ist nicht einfach, es aufzuschreiben noch schwieriger. Alles passt, Bienzle ist grummelig sympathisch. Jeder hat seine Art. Gächter kann ich gut leiden. Seine Geschichte überwiegt in diesem Band. Schön ihn näher kennenzulernen. Seine Beweggründe zu verstehen. Er leidet sehr, die anderen arbeiten Bienzle und Gächter zu und am Ende ist es nur eine Beobachtung von Bienzle die den Fall zum Abschluss führt.
Der Schreibstil ist flüssig, man kann es in einem Rutsch lesen.
Hallo erstmal,
mein Autorenname ist Jennifer de Bricassardt, aber um es gleich vorweg zu nehmen, die meisten kennen mich unter meinem Klarnamen Britta Wisniewski. Mein Lebenslauf? Ich bin 1971 geboren worden, habe die Schule besucht, von 1988 bis 1991 eine Lehre im öffentlichen Dienst abgeschlossen und tingele seitdem sowohl beruflich als auch privat durch ein leicht chaotisches Leben. Inzwischen habe ich nach 7 Jahren meinen eigenen Verlag wieder geschlossen und arbeite als Stationsleitung an einer 24Stunden Tankstelle in der Innenstadt von Essen.
1. Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Das kann ich gar nicht mehr so klar sagen, ich habe irgendwann nach meinem zehnten Lebensjahr damit angefangen. Zuerst, indem ich Sprüche und Gedichte, die mir gefielen, abschrieb und sammelte, später dann, indem ich eigene Gedichte schrieb. Lange Jahre mehr oder weniger heimlich und immer mit der Angst, ausgelacht zu werden, irgendwann dann mehr und mehr öffentlich. 1997 begann ich mit einem Roman, den ich nach mehreren Anläufen 2014 fertigstellte und 2015 veröffentlichte (Big Wheels – Die Mühlen der Gerechtigkeit). In den Jahren 2008 bis 2010 schrieb ich, inspiriert vom Spiel „World of Warcraft“ an einer Geschichtenserie rund um einen weiblichen Paladin (Myla – Aus dem Leben eines Paladins) – allerdings sind die Geschichten bis heute nicht veröffentlicht und es ist fraglich, ob sie es je sein werden. 2010 begann die „Zeit der Engel“. In Neunkirchen, wo ich damals lebte, begann ich, mein Leben und die Begegnungen darin zu hinterfragen und Geschichten mit teilweise biografischem Hintergrund daraus zu weben. Am bekanntesten ist hier wohl „Ein Leben“, eine Geschichte, die im Arbeitstitel „Mein Leben“ hieß. Allerdings hatte ich keine Lust, diese Geschichte mit den Geschichten einer gleichnamigen Zeitung der Rainbow Press verglichen zu finden, also änderte sich der Titel. Inzwischen sind es vier verschiedene Bände mit Kurzgeschichten rund um diese Begegnungen, die durchaus einen „magischen“ Hintergrund haben (können) und viele dieser Geschichten haben zumindest biografische Anteile.
2. Was treibt dich an?
Ich würde spontan sagen „Die Geschichte selbst!“ Meine Geschichten entstehen in meinem Kopf oft lange, bevor ich sie aufschreibe. Ich habe immer das Gefühl, „sie werden mir erzählt“ und ich weiß genau, wann es an der Zeit ist, sie aufzuschreiben. Erzwingen kann ich bei den Engeln genauso wenig wie bei meinen anderen Projekten, so kommt es, dass ich bsp. derzeit mindestens drei angefangene Buchprojekte liegen habe, an denen ich immer mal wieder schreibe. Wann welches fertig wird – wer weiß das schon.
3. Was blockiert dich?
Schreiben zu MÜSSEN! Wann immer ich lese, dass es Autoren gibt, die wirklich regelmäßig und diszipliniert schreiben, packt mich eine Gänsehaut, weil ich weiß, dass ich unter diesen Bedingungen nur noch Mist verfassen würde. Mit Deadlines kann ich arbeiten, wenn ich Werbetexte verfasse, aber nicht, wenn ich an einem eigenen Projekt arbeite. Bis zu meinem jüngsten Projekt war auch der Gedanke an einen Plot eine absolute Fantasiebremse, bei der Geschichte, die ich gerade vor ein paar Tagen begonnen habe, geht es allerdings nicht ohne, wenn ich nicht riskieren will, schon auf den ersten 30 Seiten so den Faden zu verlieren, dass ich ihn niemals wiederfinden würde, ohne die Leser völlig zu verwirren, denn die Geschichte zieht sich im Kern über vier – nein sogar 5 Generationen.
4. Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?
Auch nicht anders als sonst. Mit einem Unterschied: Ich darf mir das Geschriebene dann erstmal nicht mehr durchlesen, sonst hätte nie auch nur eine meiner Geschichten Veröffentlichungsreife erlangt, weil ich sie alle vorher gelöscht hätte. Zumal ich ehrlicherweise sagen muss: Dass ich überhaupt inzwischen veröffentliche, habe ich weniger meinem eigenen Ehrgeiz als der Ermunterung meiner Umwelt zu verdanken.
5. Hast du einen genauen Tagesablauf zum Schreiben?
So etwas wie einen Tagesablauf habe ich nur, wenn ich nicht schreibe, was umgekehrt bedeutet, wenn ich schreibe, habe ich überhaupt keinen Ablauf mehr! Eine akute Schreibphase bedeutet für mich, dass Essen und Schlaf ins Hintertreffen geraten und ich teilweise Stunden um Stunden vor meinem Manuskript sitze und mich regelrecht „leer“ schreibe. Um es dann teilweise tage- teilweise sogar wochen- und monatelang nicht mehr anzufassen, bis der Antrieb wieder da ist.
6. Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?
Die meisten meiner Ideen kommen mir unterwegs. Während ich durch die Gegend fahre, bauen sich die groben Umrisse in meinem Kopf zusammen und wenn ich dann anfange zu schreiben, steht meist der erste Teil in meinem Kopf bereits. Der Rest ergibt sich dann, wenn ich anfange, die Geschichte aufzuschreiben.
7. Woher kommen deine Ideen?
Gute Frage! Wie bereits gesagt, wurde „Myla“ durch ein RPG initiiert, viele meiner „Engel“ Geschichten entspringen realen Situationen oder eben auch dem „Wunschdenken“ das jeder von uns sicher auch kennt, wenn er oder sie einer realen Situation entfliehen möchte. „Big Wheels“ wiederum hat seinen Ursprung in einem „Was wäre gewesen, wenn“ Gedanken und meine Gedichte sind meist Momentaufnahmen von Erlebtem. Einziger Ausreißer sind die „Seelengespräche“ die wirklich den Hintergrund haben, dass ich mir Gedanken darüber gemacht habe, was wäre, wenn Gefühle Gestalt hätten und wirklich leben würden.
8. Wo schreibst du am Liebsten?
Das kommt ganz drauf an! Ich schreibe inzwischen wieder große Teile meiner Manuskripte mit der Hand, einfach weil ich dann wieder überall schreiben kann, auch wenn ich es nicht immer mache. Da es mir allerdings wichtig ist, meine Manuskripte hinterher auch noch lesen zu können, ist „der Block auf den Knien“ sicher nicht meine liebste Variante. 9. Was benötigst du zum Schreiben?
Zuallererst, das Bedürfnis schreiben zu wollen und dann das Verständnis meiner Umwelt dafür. Klar, ich kann meinen Chef nicht fragen, ob er mir mal eben eine Woche frei gibt, damit ich ein Kapitel fertigbekomme, daher kann es sein, dass ich meine derzeit sehr geringen Freizeitanteile größtenteils dem Schreiben widme tagelang. Ein nörgelndes Umfeld, das kein Verständnis für mein Tun hat, könnte mir die Lust am Schreiben böse verleiden, aber zum Glück habe ich da viel Verständnis um mich rum!
Umgekehrt genauso: Ich kann nicht schreiben, wenn ich keine Lust, keinen Antrieb dazu habe. Dann kann ich zwar Werbetexte verfassen, aber keins meiner Bücher, ohne dass der Leser direkt das Gezwungene merken würde.
10. Machst du eine Schreibpause im Jahr?
Mehrere! Meist beruflich bedingt, da ich oft einfach zu müde zum Denken bin, wenn ich aus der Firma komme. Schreiben läuft bei mir immer in Phasen ab, von daher habe ich kein stringentes Pensum, das ich abarbeite. Fertig ist, wenn fertig ist!
11. Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?
Oh ja! Alles, bei dem ich mich grusele, was mir Angst macht oder mir einfach zu hart oder zu gewalttätig ist. Horror, Splatter, solche Dinge kann ich weder lesen noch selbst schreiben. „Da setzt meine Phantasie aus!“ … ab davon: Wer Horror will, braucht nur die Nachrichten schauen, darüber muss ich nicht schreiben, oder?
12. Liest du gerne selbst?
Schon, aber ein Buch muss mich fesseln. Und wenn man, wie ich derzeit, viel unterwegs ist, dann kann es schnell passieren, dass ein Buch, das vielversprechend klang, nach wenigen Seiten zu Ende ist, weil es mich nicht genug fesselt, um es weiterzulesen. Auch, wenn ich das Gefühl habe „Ach das kennst Du doch alles schon …!“ hat ein Buch wenig Chancen bei mir. Letzten Endes geht es mir wie vielen Autoren: Wir wollen alle nur noch die Bücher lesen, bei denen wir das Gefühl haben, „DAS hätte ich gerne selbst geschrieben, es ist mir nur nicht eingefallen!“ … und die sind leider selten!
13. Welches Genre?
Im Moment sind es – warum auch immer – häufig Krimis, die mich fesseln. Allerdings habe ich bei vielen – auch bei anfänglich guten Krimis meist am Ende das Problem, dass ich mir denke „Wie jetzt – das war´s schon?“ Soll heißen, dass viele Krimis ab einem gewissen Moment X auf einmal zwar an Tempo gewinnen, aber an Spannung verlieren. Die Ermittler haben den „goldenen Moment“ … und ich kann das Buch zuklappen, weil alles, was jetzt noch kommt, ist Wiederholung. Vielleicht ist das wahre Ermittlerleben wirklich so, aber hey: Muss man dann wirklich Bücher darüber schreiben?
14. Was möchtest Du deinen Lesern oder baldigen Lesern noch mitteilen?
Das wäre jetzt genau die Stelle, an der vermutlich von mir erwartet wird, dass jetzt etwas kommt wie „Ich würde mich freuen, wenn ihr meine Bücher lest, sie Euch gefallen und Ihr sie weiterempfehlt, damit ich viele Leser bekomme, viele Bücher verkaufe und reich werde!“
Ganz ehrlich? Wer so viel mit Autoren zu tun hatte, wie ich in den letzten 7 Jahren und dazu selbst noch einer ist, der weiß, dass es nur ganz wenig Werbung gibt, die wirklich effektiv ist. Natürlich würde ich mich freuen, wenn ihr meine Bücher kauft und dieses Interview hat auch ganz sicher nicht den Hintergrund, dass ich Euch davon abraten möchte aber hey: Das alles wisst ihr doch selbst, oder?
Dazu kommt: Ich habe ein furchtbares Problem mit Eigenwerbung! Ich denke mir immer: Die beste Werbung sollte die Meinung meiner Leser sein – und eine Meinung bilden, ob ein Buch etwas sein könnte, können sich potentielle Leser am besten, indem sie einen Blick in die verschiedenen Leseproben werfen. Alles, was es an dieser Stelle zu sagen gäbe – zumindest vom Autor an potentielle Leser – hat sicher irgendein Autor (der vermutlich bekannter ist als ich) an mehreren Stellen schon gesagt. Daher hier von mir im Grunde nur ein einziger Satz: Wenn Euch meine Bücher gefallen sollten – sagt es ruhig weiter! Falls nicht – sagt es bitte nur mir! In diesem Sinne – macht es gut! Herzlichst Eure Jennifer de Bricassardt
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Wer mehr von der Autorin der Schicksalhaften Geschichten,
Isa Faust glaubt, ihr Leben im Griff zu haben, als jemand versucht, sie auf offener Straße zu erschießen. Bald darauf muss die junge Frau erkennen, dass die Vergangenheit nicht stirbt, nur weil sie sie zu vergessen versuchte. Und dass es einige Menschen gibt, die scheinbar kein sehr gutes Gedächtnis haben, wenn es um die Wahrheit geht …
(Quelle: amazon)
»Von mir, über mich, zu mir!«, 2014, ISBN: 978-3944896328
Diese Gedichtsammlung beinhaltet nur einen Teil dessen, was sich in 25 Jahren schriftstellerischer Tätigkeit angesammelt hat. Die Gedichte sind teilweise bewusst NICHT zeitlich sortiert, bilden dem aufmerksamen Leser aber einen, wenn auch nur kleinen Einblick in mein Leben. Und wer weiß – vielleicht findet sich der eine oder andere ja in einem von ihnen sogar wieder.
Dann habe ich mein Ziel erreicht.
Essen, Dienstag, 4. März 2014 Jennifer de Bricassardt
(Quelle: amazon)
»Wegen mir, über mich, ausser mir«, 2015, ASIN: B015AO6BGM
„Wenn es mir schlecht geht, schreibe ich am besten!“
Nimmt man diese Aussage von Jennifer de Bricassardt wörtlich, muss man davon ausgehen, dass es ihr sehr schlecht gegangen ist in den Jahren zwischen 2006 und 2010 – denn das war die Zeit zu der die meisten der in diesem Buch veröffentlichten Werke entstanden. Aber auch, wenn man die Aussage nicht wörtlich nimmt, wird schnell klar, dass die Schriftstellerin ihr Leben in Geschichten und Gedichte packt. Und genau das ist der Grund, aus dem sich spätere Leser hinterher so gut damit identifizieren können. Das, worüber sie schreibt, ist jedem schon einmal passiert. Nur nicht jeder fand die Worte, es auch aufzuschreiben …
(Quelle: amazon)
»Von Menschen, Tieren und anderen Engeln«, 2016, ISBN: 978-3741876424
In diesem Buch geht es um das Leben – so, wie die meisten von uns es leben – und um die Dinge, über die kaum jemand, der sie selbst erlebt hat, je gesprochen hat – oder sprechen wird. Engel gibt es nicht nur in der Kirche, sie leben und wirken mitten unter uns. Ohne Heiligenschein und Flügel – aber dafür umso wirkungsvoller! Kommen Sie mit auf eine Reise durch das Leben ganz normaler Menschen – und den Dingen, über die sie vielleicht nie mit ihnen reden werden!
Bobby war nicht böse. Das Leben war böse. Die Umstände waren böse. Sein Vater, ja der war abgrundtief böse, aber er? Bobby? Niemals! Das zwölfjährige Mädchen Candygirl gerät in die Fänge des Zuhälters ›Schweineschwarte Bob‹, der ihr das Leben zur Hölle macht. Der sadistische Mann setzt alles daran, das zwölfjährige Mädchen sowohl seelisch als auch körperlich zu brechen. Wie ein Stück Vieh wird das junge Mädchen gebrandmarkt und von einem perversen Kunden an den anderen weitergereicht. Und was war mit Bobby? Bobby interessierte es einfach nicht, ob es kleine Mädchen oder Jungs waren, er nahm sie beide gern, schließlich waren es doch Gottes Kinder und der Mann hasste Gott. Abgrundtief!
(Quelle: amazon)
Meine Meinung:
Schon lange hab ich kein Buch mehr, in so einer Geschwindigkeit gelesen.
Über 400 Seiten in nur 2 Tagen. Normalerweise brauche ich da viel länger dazu.
Candygirl muss erst erdulden, das ihre Mutter sie an andere Männer verkauft. Als sie sich dagegen wehrt, gibt es ein Massaker im Wohnwagen. Erneut wird sie verkauft an Bobby. Doch Bobby ist ein Mensch mit tief verstörenden Ansichten. Candygirl muss ein schreckliches Leben führen. Das ganze Buch ist ein reines Massaker, Blut und Tod.
Ein grausames Bild jagt das nächste. Mit schlichter Klarheit erzählt Michael Merhi die Geschichte eines Mädchens, das sich nicht mehr alles gefallen lässt.
Jedoch dachte ich oft, wie kann das Mädchen denn überhaupt noch was tun, noch reagieren, so schwer verletzt sie in mancher Situation ist.
Bobby ist ein grausames Geschöpf. Mensch möchte ich den schon fast nicht nennen.
Er ist krank im Kopf. Aber total!
Viel kann ich weiter nicht darüber sagen, denn das muss man selbst gelesen haben.
Eins jedoch ist sicher, schlechte Nerven und einen nervösen Magen darf man nicht haben.
Ich kann nur hoffen, das es nirgends auf der Welt, ein Candygirl gibt.
Im Jahre 1958, also gerade in der Zeit des „Wirtschaftswunders“, wurde ich als drittes von fünf Kindern in eine intakte Familie in Siegburg geboren. Die liebevolle und sorgsame
Erziehung meiner Eltern half mir über einen fast lebensbeendenden Verkehrsunfall in meiner Kindheit hinweg und gab Kraft für mein weiteres Leben. Nach meiner Ausbildung und einigen privaten Schicksalsschlägen arbeitete ich einige Zeit als Programmierer, um dann später einer 18-jährigen Selbstständigkeit im Bereich der Speisegastronomie nachzugehen. Bereits während dieser Zeit faszinierten mich die Beweggründe menschlichen Handelns so sehr, dass ich ein 8-jähriges Fernstudium im Bereich der Psychologie und Psychotherapie begann und als „Psychologischer Berater“ (SfG) abschloss. Parallel dazu eignete ich mir Kenntnisse in den Bereichen Parapsychologie und Spiritualität an, welche sich durch das Kennenlernen meiner späteren Ehefrau und den Ihrerseits vorhandenen Kenntnisse vervielfachten. Sehr wundersame Begegnungen brachten mich schlussendlich dazu, verschiedene Kanäle zur geistigen Welt zu öffnen und eine gewisse Führung zuzulassen, welche auch heilende Fähigkeiten beinhaltet.
So entstanden auch verschiedene Bücher, in denen ich bei einigen in
wahrhaftig Erlebte Bereiche der Spiritualität eintauche.
1. Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Die lebensbedrohende Diagnose, welche meine Frau Franzi nach einer Gewebeprobe bekam, veranlasste mich über die bekommene Lebenszeit nachzudenken und über mein Leben zu berichten. Dies setzte ungeahnte Kräfte und Bedürfnisse in mir frei, über mein Leben und das Leben im allgemeinen, unter psychologischen und spirituellen Gesichtspunkten, zu berichten.
2. Was treibt dich an?
Es ist ein innerer Antrieb.
Ich vermute es ist die spirituelle Verbindung
mit unserem „Höheren Selbst“.
3. Was blockiert dich?
Oberflächliche Menschen.
4. Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?
Es ist wie ein emotionaler Orgasmus.
5. Hast du einen genauen Tagesablauf zum Schreiben?
Nein.
6. Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?
Wenn mir eine Idee eingegeben wird,
kann ich sie auch wieder zu gegebener Zeit abrufen.
7. Woher kommen deine Ideen?
Ich glaube es sind Eingebungen durch meine Engel.
8. Wo schreibst du am Liebsten?
Zu Hause auf meinem Balkon inmitten der Natur. 9. Was benötigst du zum Schreiben?
Ruhe.
10. Machst du eine Schreibpause im Jahr?
Ich schreibe nur, wenn ich Eingebungen habe.
Manchmal ein halbes Jahr gar nicht.
11. Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?
Science Fiction.
12. Liest du gerne selbst?
Ja.
13. Welches Genre?
Krimis. – Schreibe hin und wieder auch an meinem ersten Regionalkrimi.
14. Was möchtest Du deinen Lesern oder baldigen Lesern noch mitteilen?
Das Leben ist wunderschön und sooooo spannend.
Dies beweist auch mein im Juni erscheinendes Buch
„Bewusstsein erschafft Wunder – durch Handauflegen“
Auf lustige, amüsante, aber auch bewegende Weise, erzählt der Autor, angelehnt an die Sichtweise der Entwicklungspsychologie, sein in Wellenbewegung verlaufendes Leben. Nach einem schweren Verkehrsunfall in seiner Jugend, sieht er die Welt anders als andere. Eine wundersame Begegnung lässt ihn im Erwachsenenalter letztendlich einen Kanal öffnen und Fähigkeiten entwickeln, anderen zu helfen. Gewisse Energien (Gott oder Engel?) können ihm dies ermöglichen. Der Leser wird angeregt, die mentale, psychische und auch spirituelle Entwicklung des Autors nachzuerleben.
Ich bin 1986 in Paderborn geboren und nach dem Abitur 2005 zum Studium nach Münster gegangen. Dort lebe ich auch heute noch mit meinem Freund und unseren beiden Katern Holmes und Watson. In meinem Brotjob bin ich vormittags als freie Lektorin tätig, nachmittags bringe ich dann eigene Schreibprojekte voran.
1. Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Gute Frage, das kann ich gar nicht so genau beantworten. Ich habe mir schon als Kind gerne Geschichten ausgedacht und diese aufgeschrieben. Erst waren es kleine Tiergeschichten, dann Fanfictions zu Büchern der Serien, die ich mochte. Mit dreizehn habe ich dann angefangen, erste Geschichten mit eigenen Figuren zu entwerfen. Irgendwie hat mich das Schreiben nie losgelassen.
2. Was treibt dich an?
Völlig in einer Geschichte zu versinken und mit den Charakteren zu leben, ist ein einzigartiges Gefühl. Wenn es gut läuft, vergesse ich alles um mich herum, auch mein eigenes Leben oder Probleme, die ich gerade habe. Außerdem liebe ich den Austausch mit anderen Autoren. Diesen empfinde ich als wahnsinnig motivierend.
3. Was blockiert dich?
Manchmal das Gefühl, das schlechteste Buch zu schreiben, das die Welt je gesehen hat. Und dann erlaube ich mir einfach, schlecht schreiben zu dürfen. Es kann ja alles noch überarbeitet werden, nichts ist in Stein gemeißelt. Dann geht es meistens wieder.
4. Wie fühlst du dich, wenn du ein Projekt beendet hast?
Einerseits nahezu euphorisch, nach vielen Wochen und Monaten (manchmal auch Jahren) etwas abgeschlossen zu haben, andererseits aber auch traurig, dass es vorbei ist, und ängstlich, es aus den Händen zu geben.
5. Hast du einen genauen Tagesablauf zum Schreiben?
Nein, im Grunde nicht. Ich versuche immer, meine Lektoratstätigkeit auf den Vormittag zu legen, weil mir das analytische Arbeiten dann leichter fällt als das kreative. Je weiter der Tag fortgeschritten ist, desto besser kann ich schreiben. Eine festgesetzte Uhrzeit habe ich dafür aber augenblicklich nicht.
6. Wie machst du es mit Ideen, wenn du unterwegs bist?
Ich schreibe grundsätzlich alles auf. Meistens habe ich ein kleines Notizbuch dabei. Wenn das nicht der Fall ist, muss das Handy herhalten. Aber notieren muss ich es – auch wenn mir die Idee absurd vorkommt. Man weiß schließlich nie, wohin sie führen könnte.
7. Woher kommen deine Ideen?
Das wüsste ich auch gern! 🙂 Mich inspirieren v.a. Bilder, die ich sehe, oder Orte, die ich besuche. Häufig setzen sich kleine Puzzleteile auch bei der Recherche zu einem bestimmten Thema zusammen. Das ist ganz unterschiedlich.
8. Wo schreibst du am Liebsten?
Am liebsten an meinem Schreibtisch. Dort habe ich mir die Umgebung so eingerichtet, dass sie mich bei der kreativen Tätigkeit unterstützt und ich mich wohlfühle. Außerdem bin ich dort ungestört. Gerne gehe ich aber auch ins Café, v.a. wenn ich mal ein paar Menschen und Geräusche um mich herum brauche. 9. Was benötigst du zum Schreiben?
Eigentlich nicht viel. Ich brauche einen Tisch und meinen Laptop, zur Not tun es auch Notizbuch und Stift. Vielleicht noch eine Tasse Kaffee – oder ein Glas Wein. 😉
10. Machst du eine Schreibpause im Jahr?
Nicht freiwillig und nicht geplant. Manchmal zwingen einen äußere Umstände aber dazu, das Schreiben für eine gewisse Zeit auf Eis zu legen, z.B. wenn ein eiliger Auftrag im Lektorat ansteht. Letzten Endes wächst die Geschichte aber auch dann, denn in Gedanken bin ich immer zum Teil bei meinen Figuren, dem Thema und/oder dem Plot.
11. Gibt es Genres, in denen du dich nie heimisch fühlen würdest?
Liebesromane und Chicklit. Die liegen mir überhaupt nicht. Weder als Leser noch als Autor.
12. Liest du gerne selbst?
Natürlich! Ich lese immer mindestens ein Buch und ohne das aktuelle Exemplar oder den E-Reader gehe ich nur höchst selten aus dem Haus.
13. Welches Genre?
Sehr gerne Sachbücher zu Themen, die mich interessieren. Bei Romanen lese ich am liebsten Krimis und Thriller. Einem guten Fantasy Schmöker bin ich aber auch nicht abgeneigt.
14. Was möchtest Du deinen Lesern oder baldigen Lesern noch mitteilen?
Eigentlich möchte ich mich nur für das Interesse, das ihr meinen Geschichten und auch meiner Person entgegenbringt, bedanken. Es ist ein wunderbares Gefühl, euch mit meinen Geschichten für einige Stunden (hoffentlich) gut unterhalten zu dürfen. Danke!
Ein Viertel ohne Hoffnung. Ein Mörder ohne Skrupel.
New York, 1893.
In den Floodlands, einem Elendsviertel mitten im East River, verfolgt die Polizei ein Gespenst. An jedem Tatort eine weibliche Leiche, eine Schachfigur in der Hand. Das Spiel eines Wahnsinnigen?
Für Remy Lafayette, Gesichtsanalytiker und Berater beim New York Floodlands Police Department, wird die Jagd zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, als seine ehemalige Verlobte in den Sog der Ereignisse gerät.
(Quelle: amazon)
»Der Traum vom Fliegen«, 2016, ASIN: B01E7Y4M30
Eigentlich wollen Remy Lafayette und Detective Madeline Vezér einen vergnüglichen Nachmittag in Barry Bartleby’s Kabinett der Wunderlichkeiten und Kuriositäten erleben, doch dann geschieht ein Unglück: Eine Artistin stürzt während ihres Auftritts ab und stirbt. Ein Unfall – oder nicht?
Bei ihren Ermittlungen in der Zirkustruppe stoßen die beiden auf zahlreiche Ungereimtheiten und einen Gegner, der ihre Nachforschungen mit allen Mitteln verhindern will.
Ein Steampunk-Kurzkrimi aus den Floodlands.
(Quelle: amazon)
»Das Tattoo«, 2014, ISBN: 978-1497423497
Fünf Autorinnen schließen sich zusammen, um über eine gemeinsame Leidenschaft zu schreiben: Tattoos! Von witzigen Begebenheiten, phantastischen Elementen bis hin zur verlorenen Liebe und mysteriösen, ungeklärten Fällen umfasst die Tattoo-Anthologie mehrere abwechslungsreiche und spannende Geschichten, die in andere Welten entführen.
(Quelle: amazon)
»Und ich will vergelten zu seiner Zeit«, 2013, ASIN: B00CGYQ6XI
Der Autor. Das Moor. Die Rache.
Der erfolgreiche Autor Graham Greane reist in ein walisisches Dorf, um auf einem Maskenball aus seinem neuen Roman zu lesen.
Doch sonderbare Dinge geschehen im Schlosshotel: Flüsternde Stimmen, mysteriöse Botschaften, zuckende Lichter im Moor. Graham beginnt, an seinem Verstand zu zweifeln.
Und wer ist die seltsame Frau, die ihn zu verfolgen scheint?