[Rezension #627] „Nicht ganz unfreiwillig in den Armen des Schotten“ von Seleni Black

Meine Meinung:
Isabellas Vater ist tot. Sie soll zu ihrer Tante reisen um dort zu leben. Doch Banditen kreuzen ihren Weg und töten alle bis auf Isabella. Diese kann fliehen. Sie wird gefunden von einem stattlichen Schotten. Es knistert zwischen beiden und man kann sich des Gefühls nicht erwehren, dass Arran und Isabella füreinander bestimmt sind.
Doch es gibt Sprachbarrieren und so einfach lässt sich Isabella auch nicht erobern. So gerne es Arran auch möchte.
Besucher eines anderen Clans, bringen die Familie in Bedrängnis. Eine Verwandte von Isabella hat zusätzlich nichts Gutes im Sinn.
Sofort sympathisch sind mir Arran, Isabella, Myles, Tommes und die Eltern von Arran.
Unsympathisch ist mir der ganze MacBain Klüngel. Wie ehrlos kann man sein. Bin so wütend auf die.

Spannung von Anfang bis Ende.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr mitreißend. Vor allem eine Szene fand ich mega gut geschrieben. Welche verrate ich euch nicht.
Dem Clan der die Burg besucht, stand ich gleich kritisch und ehrlich gesagt auch feindselig gegenüber. Die Autorin hat es so gut beschrieben, dass ich dieses Gefühl beim Lesen hatte.
Ich hätte mich sehr gefreut mehr vom Clan der McKenzies zu lesen.

Mein Fazit:
Eine tolle Geschichte die in Schottland spielt, mich in keiner Sekunde loslässt. Spannend, immer wieder mit überraschenden Momenten. Gepaart mit knisternden Szenen, fand ich sie nur zu kurz. Denn von mir aus hätte sie noch viele, viele Seiten weitergehen können.
Von mir gibt es für diese Geschichte eine absolute Leseempfehlung. Würde sehr gerne wieder von diesem Clan lesen.

[Rezension #626] „Das Kind, das nachts die Sonne fand“ von Luca Di Fulvio aus dem Bastei Lübbe Verlag

Meine Meinung:
Marcus der II von Saxia, wird Zeuge eines schrecklichen Blutmassakers. Sein Vater seine Mutter und auch seine Schwester werden getötet und auch viele andere. Zum Glück gibt es ein Mädchen das ihn rettet. Eloisa. Sie und ihre Mutter Agnete nehmen ihn auf. Allerdings ist es ein hartes und entbehrungsreiches Leben. Er lernt von Raphael ein guter Bauer zu sein. Lernt vom schwarzen Volod wie man ein Schwert führt. Ihr Weg führt sie nach Konstanz. Zusammen mit Emöke, die dort die Heilige genannt wird. Und das nur, weil sie singt, wie nicht von dieser Welt.

Marcus der II von Saxia, später Mikael genannt, ist ein Junge von zehn Jahren der in dieser Geschichte zum Mann heranreift. Leider hat er gegenüber Eberwolf unheimliche Angst. Er schüchtert ihn ein. Obwohl ich oft denke, tu endlich was gegen ihn. Ich finde die Entwicklung von Mikael großartig.

Eloise hat ein großes Herz und ist eine echte Heldin in dieser Geschichte.

Ihre Mutter Agnete empfinde ich oft als zu hart. Später versteht man warum. Sie hat ein riesengroßes Herz. Ist mutig und unerschrocken.

Emöke, ist seit ihrem Verlust von Gregor irgendwie fern von allem. Sie ist immer abwesend. Ich mag sie genau wie Berni total gern. Der durch die Welt läuft und sich sein Leben zurecht denkt.

Prinzessin Lukrécia ist zuerst eine Randfigur, aber am Ende finde ich sie richtig super. Sie hat zum Glück nicht das Wesen ihres Vaters Ojsternig.

Es gibt viele grausame Menschen in dieser Geschichte, allen voran Ojsternig und Agomar. Eberwolf ist ein absolutes Ekelpaket. Er ist einfach nur auf Gewalt aus. Er ist ein Verräter.

Tierisch cool finde ich Harro. Hatte bis dahin noch nie von der Hundeart Molosser gehört.

Was für eine Geschichte! Wirklich, es ist der Wahnsinn. Normalerweise habe ich noch nie ein Buch mit 830 Seiten gelesen. Es war ein absoluter Pageturner. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und ich wollte es auch gar nicht. Es hat riesen Spaß gemacht in diese Geschichte einzutauchen. Es war einfach nur toll! Keine Lücken, keine offenen Fragen, nichts was unbeantwortet blieb. Durchgehender roter Faden. Insgesamt, eine mega tolle Geschichte. Die ich wirklich jedem empfehlen kann.

Mein Fazit:
Spannung pur. Super durchdachte Geschichte mit echt tollen Protagonisten und schlimmen widerwärtigen Anti-Protagonisten. Seite für Seite einfach gut.
Absolute Leseempfehlung von mir.

[Rezension #625] „Stumme Geheimnisse“ von Arwyn Yale

Meine Meinung:
Fenja und Leon erwachen am Strand. Sie haben am Abend viel zu viel getrunken. Fenja weiß das ihre Mutter toben wird.
Es bellt kein Hund, nein weit gefehlt es gurrt eine Taube. 🙂

Sie entdecken etwas am Strand, das eine Schaufensterpuppe sein könnte. Aber total echt sieht sie aus. Der Schreck sitzt tief, es ist eine Frauenleiche. Die Janssen ist tot.

Kriminalhauptkommissarin Svantje Korbmacher ermittelt und versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Mithilfe von Jens Radolf ein Kollege von Svantje.
Bei den Verhören, wird schnell klar das die Schwestern was verheimlichen.

Jasmin Gerlach dagegen ist Zahnärztin. Hat ihr Leben scheinbar im Griff. Als die Sprache auf das Auto kommt, ein Autoschlüssel wurde bei der Toten gefunden, verhält sie sich komisch. Kennt sie jemand mit einem BMW? Lenya ist ihre Tochter Mathis ihr Mann (Arzt)

Katharina Janssen ist dem Alkohol und den Drogen sehr zugetan. Hat laut ihrer Schwester, ihr Leben nicht im Griff.

Ida Storm, Wirtin der Kneipe zur Schmiede, hat viele Dinge zu berichten. Vor allem wer was gegen die Janssen gehabt haben könnte.

Die Janssen kommt dabei, nicht gut weg. Auch bei anderen Befragungen.

Erika Lund hat einen Filmriss. Sie weiß einfach nicht, was sie Nachts getan hat. Hat sie was mit Heidi Janssens Tod zu tun? Hinnerk weiß über die Geschehnisse Bescheid. Deckt sie. Er scheint gutmütig zu sein und liebt sie. 
Immer mehr Verdächtige tauchen auf, doch wer war es wirklich. Lasst euch überraschen.

Als Elif, eine neue Kollegin verschwindet, wird die Situation brenzlig. Wo ist sie und was ist mit ihr geschehen?

Eine verzweifelte Suche beginnt.

Mein Fazit:
Was für ein Buch. Die Geschichte ist sehr klug erdacht. Man findet lang nicht heraus, wer was getan hat. Man muss lange überlegen, um zu schauen wer mit wem und wie zusammenhängt. Die Autorin hat das wirklich geschickt gemacht. So kann man immer wieder auf neue Wendungen  gespannt sein. Man wird als Leser in die Irre geleitet. Solange bis nichts mehr verborgen ist. Oder doch?

[Rezension #623] „Wünsche Wunder Weihnachtszeit“ von Valerie le Fiery & Frank Böhm (Rezensionsexemplar)

Meine Meinung:
„Eine Nacht auf dem Schlitten“
Sammy ist enttäuscht. Er hatte sich ein neues Fahrrad gewünscht. Leider konnte sein Papi ihm diesen Wunsch nicht erfüllen. Ohne Arbeit ist das Geld knapp.
Eine ganz besondere Begegnung, ändert seine Meinung.
Fazit:
Er lernt was sehr Wichtiges, in dieser Nacht. Ich auch.

„Die rote Kugel“
Eine alte rote Kugel erzählt von ihrem Leben. Sie ist alt und besonders. Vom Opa von Frau Rudolf, der Glasbläser war, hergestellt worden und liebevoll verziert.
Frau Rudolf hat aber keine Lust auf die alten Dinge. Gut dass es noch Mia gibt.
Fazit:
Man lernt Tradition ist wichtig. Finde ich auch.

„Eisflächenwunder“
Gerrit ist allein unterwegs und überlegt gerade was er so tun sollte. Auf die Kaffeetafel von seiner Mutter hat er nicht wirklich Lust. Als ihm jemand auf die Schulter tippt, ist sein persönliches Weihnachtswunder perfekt.
Fazit:
Schön, dass es noch Wunder gibt.

„Weihnachtswunder mal anders“
Marianne Broder und Tim gehen essen. Daraus entsteht eine wundervolle Geschichte. Eine besonders Freundschaft.
Fazit:
Manche Begegnungen sind magisch.

„Aliens am Nordpol“
Da kracht ein futuristisches Schiff in den Weihnachtsschlitten. Was für eine Tragödie, eine totale Katastrophe. Wie sollen nur alle Kinder ihre Geschenke erhalten. Der Commander hat eine Idee.
Fazit:
Auch Ausserirdische, können dem Fest der Liebe nicht widerstehen.

„Das Geschenk“
Reiner ist fast 70 Jahre alt und besucht das Haus seiner Vorfahren. Er möchte schauen, ob es noch etwas gibt was ihm lieb und teuer ist. Was er mitzunehmen  gedenkt. Auf dem Dachboden gibt es nur noch ein paar Kisten und eine Überraschung.
Fazit:
Wie wundervoll, ist diese Geschichte.

„Alwins Mantel“
Es ist schon seltsam wen man so trifft. Ein Mann der scheinbar Geld hat, lädt Alwin auf eine Erbsensuppe ein und will ihm noch ein Mantel schenken. Aber wie es sich herausstellt, ist Chris viel mehr als nur ein Mann mit Geld.
Fazit:
Weihnachtswunder geschehen, wenn man sie nicht erwartet.

„Opa Willi“
Was für ein trauriges Weihnachten, die Frau von Herr Weber und auch der Sohn, sind nicht mehr auf dieser Welt. Einsam verbringt er die Weihnachtstage. Viele mögen ihn, viele kennen ihn. Als es abends an seiner Tür klingelt, erwartet ihn eine riesige Überraschung.
Fazit:
Es gibt doch noch Freundlichkeit unter den Menschen. Meine Lieblingsgeschichte.

„Ein Rentier haut ab“
Dorian hat keine Lust mehr auf Weihnachten. Er reißt aus, landet nicht gerade Rentierkonform im Garten. Doch für Torben ist das nicht schlimm. Etwas Anderes betrübt ihn mehr.
Fazit:
Auch ich finde das Torben, sehr weise ist.

„Advent, Advent ein Lichtlein brennt“
4 Kerzen unterhalten sich. Die Frau und der Mann haben es nicht leicht. Beschweren sich aber nie. Sie haben nur einen großen Wunsch. Die Kerzen geben Alles, um gute Gedanken an die richtigen Stellen zu schicken. Was bleibt ist die Hoffnung.
Fazit:
Hoffnung ist sooo wichtig.

Alle Geschichten sind wunderbar erdacht. 
Die Weihnachtszeit ist besonders. Voller Tradition, Liebe, Vergangenheit, Hoffnung, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Zeit zum Zuhören. Dies kommt jeder Erzählung zu Gute. Man lernt eine andere Sicht kennen und freut sich über die Art, wie Menschen oder Dinge miteinander umgehen. Auch wenn sie sich manches Mal anfänglich uneins sind. 
„Opa Willi“ ist meine Lieblingsgeschichte.

[Rezension #620] „Die Nordseedetektive – Unter Verdacht“ von Bettina Göschl und Klaus-Peter Wolf aus dem Jumbo Verlag

Meine Meinung:
Lang und Finger sind entkommen. Nach einem Hafturlaub, kehren sie nicht zurück ins Gefängnis. Sie verkleiden sich und geben sich als Urlaubsgäste aus. Weil Kommissar Stone sich auf seine Brille gesetzt hat, sieht er nicht, dass da was nicht stimmt, als er vor dem verkleideten Finger steht.
Lukas und Emma spielen draußen. Leider haben Basketbälle, gegen den Wind keine Chance. So ereilt den ein oder Anderen ein frühzeitiges Ende. Hasso der Nachbarshund ist der Täter. Kunschewski freut es.
Oh je Boss Nase taucht wieder auf. Das ist nicht gut.
Das Teemuseum ist ihr Ziel. Was wollen Sie dort?
Lukas und Emma haben derweilen ein anderes Problem zu lösen. Hoffe es klappt.
Lang und Finger sind echt doof. Erst im „Café ten Cate“, dann bei Kunschewski, jetzt bei den Janssens. Sie machen die Arbeit und der Boss befiehlt nur.
Kommissar Stone lässt die  Nordseedetektiven nicht zu Wort kommen. Kunschewski glaubt ihnen erst recht nicht.
Was soll das? Wie kommen sie aus dieser Nummer wieder raus?

Ziemlich turbulent geht es wieder zu. Natürlich, wir sind bei den Nordseedetektiven. Da gibt es immer Probleme und Fälle die Lukas und Emma diesmal im Alleingang lösen müssen.
Niemand glaubt ihnen und das ist echt nervig. Wie soll das nur werden? Vor allem wenn Ihnen immer mehr klar wird, dass sie von den Erwachsenen keine Hilfe zu erwarten haben.
Als Kind würde ich da echt ein bisschen verzweifeln, aber nicht Emma und Lukas. Obwohl Emma dann schon meint, dass man die Eltern vielleicht anrufen sollte. Lukas gibt ihr Mut durchzuhalten.

Lieblingsillustrationen:
S.   31 Toll, der Detektivbus.
S. 153 Familie, es gibt nix schöneres.
S. 155 Total lustig, die Teetassen.

Mein Fazit:
Von den Erwachsenen allein gelassen, versuchen Emma und Lukas alles aufzuklären. Leicht ist das nicht und wenn andere einem nicht glauben, tut das schon richtig weh.
Finde es nur immer schade, dass sie alles soweit vor Mama und Papa verheimlichen wollen und die es dann komischerweise doch wissen. Ich finde die Ideen, die die Zwei haben, richtig klasse.

[Rezension #618] „Die Nordseedetektive – Der versunkene Piratenschatz“ von Bettina Göschl und Klaus-Peter Wolf aus dem Jumbo Verlag

Meine Meinung:
Ein Sturm wütet an der Küste. Auch das Gefängnis und die Insassen sind betroffen. Müll fliegt herum und Dachziegel sind nicht mehr sicher. Das nutzt der ein oder andere zur Flucht.
Wow! Ein altes Schiff taucht aus dem Watt auf.
Die Gangster Finger und Lang vermuten einen Schatz auf dem Schiff. Natürlich ist es nicht so leicht, auf das Schiff zu kommen. Es ist sehr glibberig, rutschig und wird bewacht.
Leider erwacht Kommissar Stone und wird von den Gangster nicht gerade freundlich behandelt. Das gibt eine Beule.
Die zwei Ausbrecher wollen sich zudem, an den zwei Kindern rächen. Zum Glück sind Emma und Lukas schnell in ihrer Auffassungsgabe. Eine alte Flasche weist den Kindern den  Weg.

Meine Lieblingsillustrationen sind:
S. 57, S.62-63, S. 78 und S.143,

Finde es super, so viel Hintergrundwissen in den Büchern rund um „Die Nordseedetektive“ zu entdecken. Orte die es gibt, beschreibt das Autorenduo so, als ob man wirklich vor Ort ist. Bildhaft kann ich mir so alles vorstellen.

Herr Kunschewski lässt mal wieder, kein gutes Haar an den Janssens.
Hasso finde ich super. Ein Wachhund soll er sein, doch zum Glück ist er ein ganz braver.

Auf einer Nordseeinsel kommt es zum Zusammentreffen. Werden Emma und Lukas da wieder heil rauskommen. Was wird Papa Mick dazu sagen? Was ihre Mutter Sarah? Wird die Polizei rechtzeitig erscheinen?

Mein Fazit:
Fragen über Fragen, die spannend in dieser Schatzsuche hoffentlich für euch beantwortet werden. Für mich war es wieder ein tolles Abenteuer.

[Rezension #617] „Der Strickladen in der Christmas Lane“ von Alice Vandersee

Meine Meinung:
New York ist nicht so, wie Gwen sich das vorgestellt hat. Als ihre Mutter einen Unfall hat und sie ihr beistehen möchte, kommt es zum Zerwürfnis, zwischen ihrer Chefin und Gwen. Aber ihre Chefin war sowieso nie was recht. Ihr Akzent, ihre Art, einfach alles hat sie irgendwie gestört. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als zu kündigen.

Erleichtert steigt sie in London in den Zug. Mit einem netten Mann, der sie anspricht kommt sie ins Gespräch. Mit ihm kann sich Gwen gut unterhalten. Ab da denkt sie öfter an ihn.

Allerdings kümmert er sich um seinen Vater, der sehr schwer krank ist. Außerdem ist da noch Emilia, die irgendwie alles daran setzt sich an Jonah heranzuschmeißen. Für wen wird er sich entscheiden?

Erica, ihrer Chefin, wäre ich gerne an den Hals gesprungen. Was für ein Biest, so wenig menschlich.

Machen wir gleich weiter, mit der nächsten Person die ich absolut nicht leiden kann: Emilia, was stellt die sich eigentlich vor. Ist so selbstverliebt, dass sie nicht mitbekommt, das Jonah eventuell nichts  von ihr will oder ist sie blind dafür? Macht ihn  betrunken und tut so vieles, was man  nicht tut. Sie ist herablassend und einfach nur widerwärtig egoistisch.

Setzen wir das Gute dagegen. Gwen, ist eine liebe Person. Die sich aber auch sehr viele Sorgen macht und wahnsinnig unsicher ist. Sie weiß manchmal nicht, woran sie bei Jonah ist. Ob er überhaupt Interesse hat. Warum ist er so zurückhaltend, warum so verschlossen.

Ryan, ist Gwens bester Freund und reist  extra für die Weihnachtsfeiertage nach St. Marble. Er kennt Gwen in und auswendig.

Olivia, ist Gwens beste Freundin. Sie hat ziemlichen Verschleiß an Männern. Doch hängt sie gerade, an einem der sie irgendwie nicht los lässt. Vielleicht findet sie endlich ihren Hafen des Glücks.

Francine, Gwens Mutter, braucht dringend Hilfe. Sie ist eine ganz wundervolle Mutter. Ihr Strickladen ist ihre Welt. Stricken mag ich, habe aber leider zu wenig Zeit. Schade.

Patrick ist Jonahs Vater, der plötzlich eine Entscheidung fällt. Er trifft Jonah damit hart. Aber hat Gutes im Sinn.

Ich verstehe Jonah sehr gut. Würde mich auch vor den Kopf gestoßen fühlen. Finde toll, das er Gwen um Hilfe bei dem Wettbewerb bittet. So kommen sie sich  näher. Trotzdem steht etwas zwischen ihnen. Emilia? Oder ist es sein Pflichtgefühl?

Schreibstil:
Die Liebe braucht manchmal einen Schubs, oder den Zufall. Auch einen Wettbewerb der zwei Menschen zusammen bringt. Als Autorin benötigt man die richtigen Worte, um die richtige Momentaufnahmen zu erschaffen und  Gefühle heraufzubeschwören. Charaktere lernt man dadurch zu mögen oder nicht. Dies gelingt Arwyn Yale mit Leichtigkeit.

Mein Fazit:
Sehr gerne bin ich in die Welt der „Christmas Lane“ abgetaucht. Mir fehlte am Ende nur die Reaktion von Emilia, auf die Verbundenheit von Gwen und Jonah.
Möchte wissen wie es weiter geht. Es soll nicht enden. Denn Gwen, Jonah, Ryan, Olivia, Francine und Patrick habe noch sooo viele Geschichten zu erzählen.

[Rezension #616] „Weihnachtszauber und Hundepfoten“ von Petra Schier aus dem Harper Collins Verlag

Meine Meinung:
Melissa und Andy leben in einer kleinen Wohnung, die aber nicht mehr lange ihre Bleibe sein wird.
Andy malt, während seine Mami schläft, einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann, mit seinen drängensten Wünschen.

Doch leider ist der Weihnachtsmann krank, seine Frau springt ein und versucht gemeinsam mit den Elfen, das fast Unmögliche möglich zu machen. Gar nicht so leicht, wie es sich herausstellt.

Denn die Vergangenheit von Melissa und Andy ist näher als sie glauben.

Ich hatte zeitweilig das Gefühl, in einem Krimi zu stecken, nicht in einer Weihnachtsgeschichte. In einer Szene ist mir ganz übel geworden. Das Herz fast stehen geblieben. Da wird einem ganz anders. Flau im Bauch. Echt fantastisch beschrieben.

Melissa ist stark. Eine Kämpferin. Doch ihre Gefühle, sind nicht so einfach zu verstehen. Angst treibt sie um. Macht alles kompliziert. Innerlich immer auf der Flucht vor Nähe.

Andy ist toll! Ich mag ihn sehr. Er versucht eine Welt / seine Welt besser zu machen. Will seine Mami schützen. Hat aber auch große Ängste.

Lennart mochte ich von Anbeginn. Er ist einfühlsam, hat ein gutes Gespür für Melissas Verletzlichkeit. Auch Andy gegenüber ist er verständnisvoll und sanft.

Sissy, die süße Boxerdame will ihren Menschen helfen. Leider bekommt sie nicht so wirklich die Gelegenheit. Sie mischt sich immer wieder zauberhaft ein, und kann so ihre Menschen aufheitern. Das ist viel wert. Lachen ist die beste Medizin.

Jana und Oliver sind mir sooo sympathisch. Sie sind ein tolles Paar. Wahre Freunde.

Melissas Mutter hat mich völlig überrascht. Man kann sich echt ändern, auch wenn es langwierig ist.

Diese Maja-Sophie ist auf meine negativ Seite gerutscht. Die ist so von sich und Matthias überzeugt. Das kann man nicht ertragen. Ob sie auf der Negativseite bleibt?
Matthias auf jeden Fall. Der kann sich nicht ändern. Nie und nimmer. Er ist genau der Typ Mann, den ich mir nicht mal für meine ärgsten Feindinnen wünschen würde.

Schreibstil:
Petra Schier schafft es die richtigen Knöpfe zu drücken. Die Gefühle heraufzubeschwören, die die Leserin / den Leser für die Figur einnimmt oder sich negativ gegen sie wendet. Sie baut Spannung auf, in der ich fast die Luft angehalten habe. Einfach schön, wie sie uns an ihrer Geschichte teilhaben lässt.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch, das mir etwas zu wenig weihnachtlich daher kam. Hätte gern Sissy im Einsatz erlebt. Auch der Weihnachtsmann und die Elfen kamen kaum zum Zug. Wer in der Weihnachtszeit eine spannende Geschichte mit ernstem Hintergrund, weihnachtlich geschmückten Häusern, Räumen und staunenden Kinderaugen lesen möchte, ist hier genau richtig.

[Rezension #615] „Die Nordseedetektive – Fahrraddieben auf der Spur“ von Bettina Göschl und Klaus-Peter Wolf aus dem Jumbo Verlag

Meine Meinung:
Emma, Lukas, Papa Mick und Mama Sarah fahren in den Urlaub. Schade nur, dass auf dem Jaguar ein Fahrradständer Marke  Eigenbau platziert wurde. Das ist den Rosen des bösen Nachbarn nicht zuträglich. Verdient hat er es, aber die Rosen nicht.
Kaum in der Ferienwohnung angekommen, besuchen sie ein Restaurant. Erleben danach eine böse Überraschung. Nun heißt es, sich auf die Suche machen, nach den Dieben und nach der Art wie sie die Fahrräder von der Insel geschafft haben. Verdächtige gibt es, aber ob sie wirklich so verdächtig sind, oder nur einen Streich gespielt haben, muss bewiesen werden.

Der Polizist Herr Fröhlich ist erkältet. Da ist die Hilfe von den Nordseedetektiven sehr  willkommen. Ich finde ihn sehr sympathisch.

Finde das Lukas sich, ungerecht gegenüber Lisa verhält.
Lisa will doch helfen. Sie hat es nicht leicht. Ihre Eltern möchte ich nicht geschenkt.

Emma und Lukas sind echt schlau und kombinieren geschickt. Muss schon sagen, diese Geschichte ist megaspannend.

Am Anfang hatte ich einen Verdacht, der sich bestätigt hat. Die Diebe sind clever, Emma und Lukas aber cleverer. Mit denen sollte man sich nicht anlegen. Gut gemacht ihr Zwei!

Schreibstil:
Persönlich finde ich diesen Band rund herum gelungen. Der Ablauf, die Wendungen, die Geschehnisse sind immer verknüpft mit dem roten Faden. Das Miträtseln ist fordernd und Kombinierfähigkeit ist gefragt. Spannend verfolge ich, wie sich die Geschichte entwickelt.

Mein Fazit:
Spannende Spurensuche auf Langeoog. Mit Cleverness lösen sie auch dieses Rätsel. Knifflig wird es allemal. Zusammen mit Lisa, auf die am Ende eine Überraschung wartet. Mir hat dieses Band super gefallen.

[Rezension #614] „Freundinnen wie wir“ von Kaja Vetter aus dem dotbooks Verlag

Meine Meinung:
Vier junge Frauen gründen eine Band. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Jede von ihnen hat Wünsche und Träume.

Tiffy, die viele Songs geschrieben hat. Im „Sound and Drumland“ arbeitet, einem Musikladen. Ihr Vater ist krank und Danilo ihr Bruder ist ein Schwerenöter, auf die charmante Art. Sie hadert mir etwas zu viel mit ihrem Aussehen. Findet sich nicht hübsch genug. Außerdem gibt es für sie nur einen, den sie wirklich will. Aber das ist ein Traum, oder doch nicht? Dann ist da noch, ihr großes Geheimnis.

Joe kollidiert mit Tiffy, dadurch kommen sie in ein Gespräch das Folgen hat. Joe steht auf Bikes und schraubt gerne daran rum. Immer beobachtet von Manne, dem Azubi. Sie hat auf jemanden ein Auge geworfen. Ob sie damit alleine ist?

Maja diese wunderbare Frau. die so gern ohne ihre Bürde wäre. Aber auch gern ohne dieses schlechte Gewissen Tiffy gegenüber. Sie arbeitet im Fitnessstudio und darf doch, ihren Sport nicht so ausleben wie sie das gern möchte. Was ist los mit ihr?

Liz, auch Fee genannt, die dringend von dem gestelzten Karl, loskommen sollte. Das ist widerlich, wie egoistisch dieser Zahnarzt ist. Alles muss nach seiner so hochkanditelten Art gehen. Alles ist mit ihm zum Gähnen. So eingeengt, könnte ich nicht leben. Nur weil er ein „von“ im Namen trägt, ist er noch lange nichts Besonderes. Mal sehen wie Liz ihn zur Räson bringt. So kann eine Beziehung nicht funktionieren.
Ich mag ihn absolut nicht. Bis….

Manne ist der Charakter der sich am meisten wandelt. Ich finde zum 100 fach besseren. Irgendwas spricht mich an. Seine Art ist zuerst sehr verklemmt, was Joe betrifft, doch er kommt aus sich raus. Wird selbstbewusster und seine ganze Art liebenswürdiger. Freue mich über seine tolle Entwicklung. Ob sein Traum in Erfüllung geht?

Philipp ist ein toller Booker und Freund von Tiffy. Den würde ich mir gern mal ausleihen.

Ulli Richter geht gar nicht. Erst dachte ich, hey der ist okay, dann jedoch passiert das Unfassbare. Eglantine reiht sich passenderweise zu ihm ein. Sie ist eine egoistische Person und nutzt jede Chance die sich bietet. Andere sind ihr dabei egal. Möchte Beiden nie wieder begegnen. Danilo ist für mich auch kein feiner Mensch. Man tut so was nicht.

Schreibstil:
Es macht riesig Spaß der Geschichte, rund um die Mädels zu folgen. Ein sehr guter Spannungsbogen, macht es unmöglich das Buch wegzulegen. Immer wieder kommt es zu unglaublichen Wendungen. Man sieht die Personen förmlich vor dem inneren Auge interagieren.
Am Ende schließt die Geschichte, mit dieser Spitzenwendung in Bezug auf zwei Menschen und einem Konzert ab. Wow, kann ich da nur sagen.

Mein Fazit:
Vier junge Frauen die ihren Traum leben, gegen alle Widrigkeiten. Auch wenn ihre Geheimnisse voreinander, kurzfristig alles ins Wanken bringen. Ein tolles Buch voller Musik, Geheimnissen, Offenbarungen und viel Liebe, das von mir eine absolute Leseempfehlung bekommt.